Wilder Weg auf die Hohe Warte | BERGSTEIGER Magazin
Nationalpark über Innsbruck

Wilder Weg auf die Hohe Warte

Auf der Nordkette herrscht viel Betrieb. Die Hohe Warte ist anders. Nur wenige Kilometer von Bergbahnen und Berggasthöfen entfernt präsentieren sich die Alpen so wild wie in einem echten Nationalpark.
 
Hohe Warte © Dominik Prantl
Auf der Hohen Warte liegt einem auf der einen Seite das Karwendel, auf der anderen Seite Innsbruck und die Brennerberge zur Verfügung.
Ein sonniger Sonntagmorgen, Innsbruck schläft noch. Das ist gut so, weil sich die Innsbrucker offenbar vorgenommen haben, die im Norden aufragende Karwendelkette durch einen Massenansturm sukzessive abzutragen. Oben auf dem Grat tummeln sich im Sommer die Klettersteiggeher, an der Wand die Kletterer, weiter Richtung Tal die Mountainbiker und überall dazwischen die Wanderer.

An der Hohen Warte ist das anders. Sie zählt zu den stillen Orten der Tiroler Landeshauptstadt. Allerdings muss man sich den 2597 Meter hohen Berg verdienen. Klar, man kann von der Bergstation Seegrube auf dem Julius-Pock-Weg hinüberqueren zum Brandjochboden und sich damit 1000 Höhenmeter sparen. Aber das ist halt was für Seilbahnfahrer. Außerdem bleibt einem damit der Landschaftswandel vorenthalten, den all jene erfahren, die beispielsweise am Bahnhof Allerheiligenhöfe oder am Berchtoldshof am Stadtrand von Innsbruck starten.

Die Hohe Warte ist nämlich ein hervorragendes Beispiel für das Paradoxon des Berges...

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Dominik Prantl
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