Interviews

Persönlichkeiten, die die (Berg-)welt bewegen

Im Gespräch mit den großen Bergsteiger-Charakteren unserer Zeit. Reinhold Messer, David Lama, Lynn Hill und viele andere im BERGSTEIGER-Interview.

Täglich versuchen Flüchtlinge in der italienischen Region Bardonecchia die Alpen zu überqueren um nach Frankreich zu gelangen. Oft in Jeans und Turnschuhen und ohne Erfahrung, was die Risiken angeht. Einige der Flüchtlinge sind bereits durch die Sahara gegangen, haben die Sklavenmärkte von Libyen überlebt, das stürmische Mittelmeer. Die schneebedeckten Alpen im Winter erschrecken sie nicht, auch wenn sie wieder einmal ihr Leben gefährden. Die Bemühungen der Behörden, sie zu verhindern, bleiben ergebnislos. Freiwillige Bergretter auf beiden Seiten versuchen, den Menschen in Not zu helfen. weiter >

Simon Gietl mit seinem Partner Vittorio Messini

»North3«: die Nordwände von Ortler (3905 m), Großer Zinne (2999 m) und Großglockner (3798 m) über technisch anspruchsvolle Routen – insgesamt 7300 Höhenmeter und 363 Kilometer zu Fuß und per Rennrad innerhalb von nur 48 Stunden. Ein Wahnsinnsprojekt, das sich Simon Gietl und Vittorio Messini Ende Mai vornahmen – schwere Entscheidungen inklusive. Direkt nach ihrer Ankunft am Fuße des Großglockner trafen wir Simon Gietl zum Interview.  weiter >

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Hansjörg Auer free solo in Vinatzer-Messner an der Marmolada Südwand

Seit Hansjörg Auer vor zehn Jahren mit seinem Free Solo im »Weg durch den Fisch« an der Marmolada Südwand über Nacht bekannt wurde, hat er eine ziemliche Wandlung durchgemacht: vom schüchternen Außenseiter zum Buchautor und Social-Media-Profi. Gleich geblieben sind die Leidenschaft für das Klettern und die tiefe Verbundenheit mit seiner Familie.


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Wie eng Glück und Tragödie miteinander verbunden sein können, erlebte die französische Bergsteigerin Elisabeth Revol diesen Januar am Nanga Parbat. Sie selbst wurde in einer unglaublichen Aktion von Denis Urubko und Adam Bielecki, die eigentlich gerade am K2 waren, gerettet, hatte dafür aber ihren höhenkranken und schneeblinden Partner Tomek Mackiewicz auf 7200 Meter zurücklassen müssen.


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Technisch anspruchsvolle Erstbegehungen sind die Spezialität von Andy Houseman.

Andy Houseman ist einer der besten Alpinisten Englands und machte bereits mit schwierigen Erstbegehungen im Himalaya auf sich aufmerksam. 2010 war er für den Piolet d’Or nominiert. Er selbst hält sich dabei für einen »normalen Kerl, der gerne klettert« und arbeitet Vollzeit im Familienbetrieb. Darüber, wie das zusammenpasst, sprach er mit dem Bergsteiger.

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Adam Ondra in »Silence« (9c)

Nach seiner Rotpunktbegehung der Dawn Wall, spätestens aber nach seiner 9c im September 2017 ist Adam Ondra der beste, aber auch der bekannteste Kletterer der Welt. Keine drei Meter kann er auf der Alpinmesse Innsbruck gehen, ohne um ein Selfie gebeten zu werden. Dazu kommen Vorträge und zig Interviews. Er nimmt es gelassen, denn die andere Seite seines Jobs liebt er über alles: Klettern.


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Seit 2015 ist Simone Moro Mentor für Tamara Lunger.

Simone Moro begrüßt uns auf Deutsch. Doch weil er an diesem Tag auf der EOFT-Premiere schon so viel reden musste, ist ihm das weitere Gespräch dann doch auf Englisch lieber. Der Extrembergsteiger und Sportlehrer aus Bergamo könnte es aber auch noch in drei weiteren Sprachen führen.

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Reinhold Messner am Flughafen von Kathmandu

Reinhold Messner hat kürzlich den Großen Preis des Bergfilm-Festivals Tegernsee gewonnen – für sein Erstlingsfilmwerk »Stay alive – Drama am Mount Kenya«. Nun kommt sein nächster Film »Ama Dablam ­ – Der heilige Berg« am heutigen 30. Oktober in einer Fernsehfassung bei Servus TV (21.15 Uhr). Im kommenden Jahr wird es auch eine Langfassung im Kino geben. Bergsteiger-Chefredakteur Michael Ruhland sprach mit Messner über heilige Berge, Sakrilege und seinen Kampf für den Erhalt des traditionellen Bergsteigens.
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