Know-How: Eine kleine Knotenkunde! | BERGSTEIGER Magazin

Know-How: Eine kleine Knotenkunde!

Sie gehören zur Allgemeinbildung eines Bergsteigers – ohne Kenntnis der Grundknoten lebt sich’s gefährlich, wenn man mit dem Seil unterwegs ist. Wir sagen Ihnen, welche Knoten Sie kennen sollten und wie man sie knüpft.

 
Kleine Knotenkunde für BergsteigerFotos: Alexander Römer © Bergsteiger
Ob Klettersteigler, Hochtourenfreund oder Felskletterer – wer seine Knoten nicht kennt, braucht gar nicht daran denken, sich am Berg bewegen zu wollen. Zur Selbst- und Gefährtensicherung ist die Kenntnis der Basisknoten lebensnotwendig. Ob man sich ins Seil einbindet, ob man seinen Seilpartner oder sich selbst sichert – für alle Bereiche gibt es einen Knoten, den man im Sinn des Wortes »blind« beherrschen muss, was bedeutet, dass Knoten immer wieder geübt werden müssen.

Man unterscheidet – je nach Anwendungsbereich – zwischen Anseilknoten, Verbindungsknoten, Knoten zur Selbst- und Gefährtensicherung, Klemmknoten. Die meisten Knoten können sowohl gelegt als auch gesteckt werden: legen bedeutet, dass beide Seilstränge beim Verknoten parallel geführt werden; beim Stecken hingegen wird der einfach vorbereitete Knoten mit dem freien Ende in Gegenrichtung nachverfolgt. Unmittelbar nach dem Knüpfen müssen die Enden des Knotens festgezogen werden – erst dann ist der Knoten fertig!

Es ist nicht nötig, möglichst viele Knoten zu kennen, sondern für jeden Anwendungsbereich einen – aber diesen sollte man wirklich beherrschen und in jeder Lebenslage knüpfen können

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