Klettern in der Sächsischen Schweiz | BERGSTEIGER Magazin
Die Sächsische Schweiz - Heimat des Freikletterns

Klettern in der Sächsischen Schweiz

Für die einen ist das Elbsandsteingebirge das Paradies, für andere die schiere Hölle. Dennoch: Kein Kletterer kann sich der Faszination der gigantischen Wände über dem Elbtal entziehen – lasst Euch von Helmut Schulze in ein Märchenland aus Sandstein entführen!
 

Klettern Sächsische Schweiz – ein Kurz-Steckbrief

Lage:

Etwa 30 Kilometer südöstlich von Dresden elbaufwärts zwischen den Orten Rathen und Schmilka (tschechische Grenze) gelegenes, weitläufiges Sandsteingebirge mit etwa 1100 freistehenden Gipfeln und über 15 000 Kletterrouten. 

Charakter:

Eines der bedeutendsten und größten Klettergebiete der Welt; die einzigartige Landschaft und die vielgestaltige Struktur des Sandsteins ermöglicht ein breites Spektrum an Klettermöglichkeiten – von extremer Reibungskletterei bis zu anstrengenden Rissen. Geklettert wird nur an freistehenden Türmen. 

Kletterregeln/Absicherung:

Im Elbsandsteingebirge gelten strenge Regeln. Grundsätzlich wird nur frei geklettert, an den (wenigen) Ringen darf ausgeruht werden. Grundsätzlich verboten ist wegen der Gefahr der Zerstörung des Gesteins die Verwendung von Klemmkeilen und Friends; die Absicherung erfolgt ausschließlich durch Knoten-, Zacken- und Sanduhrschlingen. Die Benutzung von Magnesia ist untersagt; das gesamte Gebiet ist Nationalpark! Ebenso ist das Klettern bei Regen verboten. 

Weitere Informationen unter: www.klettern-im-elbsandstein.de, www.teufelsturm.de, www.gipfelbuch.de
Text: Helmut Schulze
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