Zwölf aktuelle Hochtouren-Rucksäcke kompetent getestet

Packwunder - Hochtourenrucksäcke im Test

Rucksäcke für Hochtouren müssen heute nicht schwer und starr sein. Ihr Gestell lässt sich bei weniger Gepäck abnehmen, das Gewicht erleichtern und der Rucksackrücken anpassen. Wir zeigen Ihnen Stärken und Schwächen der neuen Modelle.
(Aus BERGSTEIGER 07/2011)
 
Packwunder - Hochtourenrucksäcke im Test © Lars Schneider, Christian Schneeweiß
Testbericht Hochtouren-Rucksäcke

Ein Hochtouren-Rucksack sollte gut am Rücken anliegen, nicht zu schwer sein und auch bei ausgelastetem Packvolumen nirgends unangenehm drücken. Damit diese Punkte erfüllt werden, sollten Sie beim Kauf auf folgendes achten:

Rucksack-Basics – darauf sollten Sie achten:

  1. Deckel: Der Deckel sollte zwei Riemen mit Schnallenverschluss besitzen und bei einer Volumenvergrößerung des Packsacks ausziehbar sein. Darüber hinaus sollte er eine geräumige Tasche besitzen.
  2. Fixierungen: Mehrere Fixierungen erhöhen die Funktionalität: Ideal sind Schlaufen für Pickel und Stöcke, Kompressionsriemen mit Seilsicherung, Karabinerschlaufen am Hüftgurt und weitere Schlaufen, etwa für Steigeisen, Helm.
  3. Rücken: Der Rücken sollte nur leicht konkav oder s-förmig sein und entweder flexibel anliegen (kein Gestell) oder über Lüftungskanäle verfügen. Ein festes Gestell sollte bei geringerer Last oder Klettern abnehmbar sein.
  4. Hüftgurte: Die Hüftgurte sollten die Hauptlast tragen, können aber bei geringerem Gepäck abgenommen werden. Sie sollten bei Abnahme durch Riemen gegen Verwackeln ersetzbar sein.
Text: Christian Schneeweiß; Foto: Lars Schneider, alle anderen Christian Schneeweiß, Grafik Deuter
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