Alpiner Klettersteig in den Tannheimer Bergen

Sportklettersteig an der Köllenspitze

Der Köllenspitz-Klettersteig hat Klasse und zählt zu den ganz großen Eisenwegen in den Tannheimer Bergen. Der Mix aus längerem Zustieg, tollem, schwerem Sportklettersteig und alpinem, heiklem Abstieg ergibt den perfekten Abenteuer-Klettersteigtag.
 
Der schwierige Klettersteig an der Köllenspitze verlangt auch Armkraft. © Axel Rabl-Jentzsch
Der schwierige Klettersteig an der Köllenspitze verlangt auch Armkraft.
Charakter/Schwierigkeit: Schwerer Klettersteig, D und I. Nicht alleine die Schwierigkeiten, die mit Passagen bis zum Schwierigkeitsgrad D eher im oberen Bereich liegen, zeichnen diese Ferrata aus. Ein längerer Zustieg, sowie ein etwas heikler Abstieg sorgen für zusätzlich Adrenalin.

Köllenspitz-Klettersteig im Detail:

  • Karte Köllenspitze KlettersteigSchwierigkeit: Anspruchsvoll (D)
  • Dauer: 7½ Std.
  • Ausrüstung: komplette Klettersteigausrüstung
  • Talort: Nesselwängle (1136 m)
  • Ausgangspunkt: Parkplatz Gimpelhaus in Nesselwängle (1150 m)
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Mit dem Bus von Reutte oder Pfronten nach Nesselwängle
  • Gehzeiten: Parkplatz bis Einstieg 2½ Std.; Einstieg bis zum Gipfel: 2½ Std.; Abstieg zum Parkplatz: 2½ Std.
  • Führer: Toureninfos auf www.bergsteigen.at
  • Fremdenverkehrsamt: Tourismusverband Tannheimer Tal, Oberhöfen 110, A-6675 Tannheim, www.tannheimertal.com
  • Hütten: Gimpelhaus (1659 m), privat; Mai bis Ende Oktober bew., Tel. 00 43/56 75/82 51, Info: www.tannheimertal.at/gimpelhaus

Tourenverlauf Klettersteig an der Köllenspitze

Zustieg: Vom Parkplatz zum Gimpelhaus (1659 m) und von dort weiter in Richtung Rote Flüh, bis man nach der Gimpelalpe rechts zur Nesselwängler Scharte abzweigt. Unmittelbar vor der Scharte rechts zum Fuß der Köllenspitze- Südwand absteigen (rote Punktmarkierung, am Ende im Schuttfeld besser den Helm aufsetzen).
Route: siehe Anstiegsskizze
Abstieg: Vom Gipfel zuerst nördlich auf Steigspuren in eine Rinne, dort links (westlich) in der Rinne absteigen, bis man eine Steilstufe erreicht (Seilsicherung; C/D). Weiter in der Rinne hinunter, bis man links eine Schroffenplatte (I) quert und durch eine kleine Rinne wieder ansteigt. Hinter der Kante über teilweise steiles Schroffengelände (Stellen I–) zur Nesselwängler Scharte (2007 m) absteigen. Dort wieder auf die Südseite und auf dem Zustiegsweg zurück ins Tal.
Artikel aus Bergsteiger Ausgabe 05/2012. Jetzt abonnieren!
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren