Die Alpen in Superlativen | BERGSTEIGER Magazin

Die Alpen in Superlativen

Sport lebt von und mit Rekorden, und da sind die Alpen eine ideale Spielwiese für all jene, die dem Credo »schneller-weiter-höher« nacheifern. Wir wollen hier aber keine sportlichen Höchstleistungen präsentierten, sondern das Beste, was Natur und Mensch am größten Gebirge Europas (noch so ein Superlativ) geschaffen haben. Die meisten dieser  Rekorde werden – im Gegensatz zu den sportlichen – eine halbe Ewigkeit überdauern. 15 Rekorde haben wir herausgesucht und die passenden Tourenvorschläge gleich mit dazu.

 
© Switzerland Tourism/Ivo Scholz
Für viele der schönste Berg schlechthin: das Matterhorn

1. Der schönste Berg: Matterhorn

Keine Frage, wem die Krone des schönsten Gipfels in den Alpen gebührt: dem Matterhorn! Es führt zurecht unsere Liste alpiner Superlative an. Weniger schön sind die tragische Geschichte der Erstbesteigung und die hohe Zahl von Opfern unter den vielen, vielen Nachsteigern der letzten 150 Jahre – über 500. 

Höhbalmen (2741 m)  Höhenwanderung vor dem »Horu«

 mittel |   6 Std. |   1130 Hm 

Charakter: Recht ausgedehnte Wanderrunde über Zermatt mit fantastischer Aussicht auf das Matterhorn (4478 m) und drei seiner vier markanten Grate. Teilweise recht steile, steinige Wege
Talort/Ausgangspunkt: Zermatt (1616 m), berühmter, autofreier Ferienort im hintersten Mattertal
Route: Zermatt – Alterhaupt (1961 m) – Trift (2337 m) – Höhbalmen (Schwarzläger, 2741 m) – Arben – Zmutt (1935 m) – Zermatt
Hütten/Einkehr: Gh. Alterhaupt, Gh. Trift, Chalbermatten, Zmutt

2. Der größte Gletscher: Aletsch

Gletscher leben, das Eis wandert und befördert Geröll und Sand zu Tal. Und Gletscher schmelzen. Auch der Aletsch, alpenweit der größte Eisstrom überhaupt, (noch) mit einer Länge von 22,5 Kilometern und einer Oberfläche von über 80 Quadratkilometern. Er ist ein riesiger Wasserspeicher: Mit dem verflüssigten Eis könnte man alle Menschen auf der Erde vier Jahre lang täglich mit einem Liter Wasser versorgen. 

Bettmergrat (2647 m)  Rund um das Eggishorn

 mittel |   4 ½ Std. |   490 Hm 

Charakter: Abwechslungsreiche Runde oberhalb der Baumgrenze mit  großartigem Blick auf Hochgebirge und Aletschgletscher
Talort/Ausgangspunkt: Talstation Fiesch im Goms (1049 m); Fiescheralp (2212 m), Zwischenstation der Eggishorn-Seilbahn
Route: Fiescheralp – Bettmergrat – Roti Chumma (2369 m) – Märjelenseen (2302 m) - Fiescheralp
Hütten/Einkehr: Fiescheralp, Bergstat. Bettmergrat, Gletscherstube

3. Der längste Alpenfluss: Inn

Andere europäische Flüsse wie Rhein oder Rhone, die ebenfalls in den Alpen entspringen, mögen berühmter sein, doch keinen hält es so lange in den Bergen wie den Inn (rätoromanisch: En). Von seiner Quelle am Pass Lunghin fließt er 350 Kilometer weit durch Graubünden, Tirol und Bayern, bis er bei Rosenheim die Alpen hinter sich lässt. 

Piz Lunghin (2780 m) – Zur Quelle des Inn

 mittel |   4 ¾ Std. |   970 Hm 

Charakter: Aufstieg vom Malojapass zur Innquelle, vom Piz Lunghin großes Panorama. Markierte, teilweise etwas raue Wege. Wissenswert: Der Pass Lunghin scheidet das Wasser gleich doppelt: Es fließt zu Rhein, Po und Donau.
Talort/Ausgangspunkt: Maloja (1805 m), Hotelsiedlung am gleichnamigen Pass
Route: Maloja – Pila (1835 m) – Lägh dal Lunghin (2485 m) – Pass Lunghin (2645 m) – Piz Lunghin 
Hütte/Einkehr: keine Einkehr am Weg

4. Die größte Schlucht: Grand Canyon du Verdon

Das Naturwunder versteckt sich im Südwesten der Alpen, im Hinterland der Provence: der Grand Canyon du Verdon, 20 Kilometer lang und bis zu 700 Meter tief. Die größte Klamm im Alpenbogen ist bei Ausflüglern, Wanderern, Kletterern und Kajakfahrern gleichermaßen beliebt – ein großer Erlebnispark. 

Point Sublime (787 m) – Der Sentier Blanc-Martel

 mittel |   6 Std. |   1130 Hm 

Charakter: Einmalige Klammwanderung mit spektakulären Passagen, etwa den langen Stiegen der Brèche Imbert (alternativ Tunnel, Lampe mitnehmen) oder die nur zehn Meter breite Klamm Couloir Samson. Im Sommer oft extrem heiß (Insekten!), deshalb ausreichend Getränke mitnehmen. Zurück zum Chalet de la Maline mit Taxi
Talort/Ausgangspunkt: Chalet de la Maline (893 m) an der Route des Crêtes (D 23); Zufahrt von Castellane oder Moustiers-Ste-Marie
Route: Chalet de la Maline – Verdon – Brèche Imbert – Tunnel du Trescaïre – Point Sublime
Hütte/Einkehr: keine Einkehr am Weg

Foto: ADT 04 / Eric Olive

5. Der kleinste Hochgebirgsbewohner: Gletscherfloh

Er ist ein echter Hochalpenbewohner, der Sechsfüßer aus der Klasse der Springschwänze. Die Wissenschaft hat dem Winzling (1,5–2,5 mm groß) den Namen Desoria saltans gegeben, nach seinem Entdecker, dem Schweizer Naturforscher Édouard Désor. Der Gletscherfloh meidet die Wärme, Temperaturen von über 12 Grad sind für ihn tödlich. Dafür produziert er eine Art Frostschutzmittel, das ihm auch bei extremer Kälte das Überleben sichert. Die Tiere können mehrere Jahre alt werden; sie leben auf und im Eis der alpinen Gletscher und weiden angewehte Pollen und Schneealgen ab.

Diavolezza (2972 m) – Über den Pers- und den Morteratsch-Gletscher

 mittel |   5 Std. |  50 Hm |  1100 Hm 

Charakter: Einmalige Hochgebirgsbilder bietet diese geführte Gletscherwanderung im Berninamassiv, vor allem natürliche »eisige« Motive. Piz Palü, Piz Bernina und Piz Morteratsch bilden die grandiose Kulisse, die Isla Persa ragt als felsige Insel aus dem Gletschereis heraus.
Talort/Ausgangspunkt: Juni bis Oktober jeweils um 10 Uhr an der Bergstation der Diavolezza-Seilbahn (2972 m). Anmeldung: Bergsteigerschule Pontresina; Tel. 00 41/81/8 42 82 82
Route: Diavolezza – Vadret Pers – Isla Persa (2719 m) – Vadret da Morteratsch – Morteratsch (1896 m)
Hütte/Einkehr: keine Einkehr unterwegs


Foto: Valentin Gutekunst
 

6. Die höchste Alpenstraße: Colle Commeiller

Höchster anfahrbarer Punkt der Alpen ist der Colle Sommeiller (2996 m), ein Grenzpass in den Grajischen Alpen. Entstanden aus einem Kraftwerksbau und dem gescheiterten Versuch, am Glacier Sommeiller ein Sommerskigebiet zu etablieren, ist die Straße oft durch Muren verlegt.

Colle Sommeiller (2996 m) – Mit dem Mountainbike zum Colle Sommeiller

 mittel |   4-6 Std. |   1730 Hm 

Charakter: Technisch leichte, konditionell aber sehr fordernde Tour: 24 Km Anstieg (46 Kehren!). Landschaftlich sehr eindrucksvoll
Talort/Ausgangspunkt: Bardonecchia (1268 m), Ferienort im Susatal
Route: Bardonecchia – Rochemolles (1603 m) – Lago di Rochemolles (1963 m) – Rifugio Scarfiotti (2151 m) – Colle Sommeiller
Hütte/Einkehr: Rifugio Scarfiotti


Foto: Dario Gallione
 

7. Die berühmteste Wand: Eiger-Nordwand

Sie ist zum Symbol des »heroischen« Alpinismus geworden, bei dem Triumph und Tragödie oft nur durch einen kleinen Fehltritt getrennt waren. In der Nordwand des Eiger – 1800 Meter hoch und fast fünf Kilometer breit – spielten sich mehr Dramen ab als anderswo in den Alpen. Mehr als nur einen Blick auf den verschatteten, düsteren Felsriesen bietet der Eiger-Trail – und das ganz gefahrlos.  

Station Eigergletscher (2320 m) – Der Eiger-Trail

 mittel |   3 Std. |  300 Hm |  750 Hm 

Charakter: Mäßig anstrengende Wanderung auf gut markierten Wegen, kurze felsige Passage oberhalb von Alpiglen
Talort/Ausgangspunkt: Bahnhof Kleine Scheidegg (2061 m)
Route: Kleine Scheidegg – Station Eigergletscher – Wart (2085 m) – Alpiglen (1616 m)
Hütte/Einkehr: Station Eigergletscher (2320 m)

8. Die seltsamsten Alpenwanderer: Hannibals Elefanten

Ganz freiwillig waren sie vor mehr als 22 Jahrhunderten nicht unterwegs in den Westalpen, die 37 Kriegselefanten. Sie gehörten zu dem Riesentross, den Hannibal 218 v. Chr. in die Poebene führte, um dort die Römer anzugreifen. Das tollkühne Unterfangen ist bestens dokumentiert, nur benannten die Geschichtsschreiber keine Örtlichkeiten. So rätselt die Wissenschaft bis heute, ob der Kathager am Mont Cenis, am Col Clapier oder gar am Col de la Traversette unterwegs war. Für letzteren spricht die Tatsache, dass wenig unterhalb des Passes erst jüngst uralter Pferdemist entdeckt wurde. Ob’s Hannibals Tiere waren?

9. Die größte Staumauer: Grande Dixence

Ganz hinten im Val d’Hérémence steht das höchste Bauwerk der Schweiz. 285 Meter hoch und 695 Meter breit ist das Ungetüm, über sechs Millionen Kubikmeter Beton wurden hier in den 1960er Jahren verbaut. Bis 1980 war die Grande Dixence die höchste Staumauer der Welt.  

Mont Blava (2935 m) – Natur contra Technik: auf den Mont Blava

 mittel |   4 ½ Std. |   800 Hm 

Charakter: Eine Gipfeltour, die zum Nachdenken anregt: riesig der Stausee, noch größer die Bergkulisse. Ordentlich markierte Wege bis zum Col des Roux, zum Gipfel hin deutliche Spur. Steinbockkolonie
Talort/Ausgangspunkt: Le Chargeur (2141 m), Endpunkt der Straße ins Val d’Hérémence, 26 Km von Sion. Alternativ Bergstation der Seilbahn Le Chargeur – Lac des Dix (2437 m)
Route: Le Chargeur – Cabane de Prafleuri (2657 m) – Col des Roux (2804 m) – Mont Blava – Col des Roux – Lac des Dix – Le Chargeur 
Hütte/Einkehr: Cabane de Prafleuri

10. Der größte Alpenvogel: Bartgeier

Er ist zurück, eine ganze Weile schon, und mit etwas Glück kann man den prächtigen Vogel beobachten, wie er seine Kreise hoch am Himmel zieht, dabei nach Nahrung Ausschau haltend. Rücksichtslos gejagt, verschwand er anfangs des 20. Jahrhunderts aus den Alpen. 1986 startete ein groß angelegtes Wiederansiedlungsprogramm. In Rauris wurden etwa 20 Tiere ausgewildert; sie stammten fast alle aus dem Tiergarten Hellbrunn in Salzburg. 2010 konnte dann im Krumltal, wo ein Bartgeierpaar seinen Horst hat, das erste in Freiheit geborene Tier registriert werden. Mittlerweile bevölkern über 200 Bartgeier die Alpen – Tendenz weiter steigend.

Bräualm (1606 m) – Geier schauen im Krumltal 

 einfach |   2 ½ Std. |   410 Hm 

Charakter: Leichte Talwanderung auf guten Wegen. Bei der Bräualm Beobachtungsposten des WWF; mit etwas Glück kann man Bart- und Weißkopfgeiern sowie Steinadlern bei ihren Segelflügen zuschauen.
Talort/Ausgangspunkt: Gh. Lechnerhäusl (1200 m)
Route: Gh. Lechnerhäusl – Krumlalm – Bräualm (Einkehr möglich)


Foto: mauritius images / Michaela Walch
 

11. Das höchstgelegene Dorf: Juf

Der Flecken liegt ganz hinten in einem Seitental des Hinterrheins. 30 Menschen leben aktuell in Juf (2126 m), das zur Gemeinde Avers gehört – und zwar das ganze Jahr über. Damit ist die alte Walsersiedlung das am höchsten gelegene Dorf des Alpenraums. Im Sommer ist Juf Basis für schöne Wanderungen, im Winter locken die weiten, offenen Hänge zum Skitourengehen.

Tälifurgga (2816 m) – Über die Tälifurgga

 mittel |   7 ¾ Std. |   1460 Hm 

Charakter: Ausgedehnte Wanderrunde auf markierten Wegen über drei hochgelegene Scharten. Tolle Kulisse, viel Bergeinsamkeit
Talort/Ausgangspunkt: Cresta (1960 m), Mittelpunkt der Talgemeinde Avers, zu der auch Juf gehört. Anfahrt von Chur über die San-Bernardino-Route; Abzweigung nach Avers bei der Roflaschlucht
Route: Cresta – Tälifurgga – Fuorcla Curtegns (2657 m) – Fuorcla Starlera (2513 m) – Alp Starlera (2078 m) – Guggernüll (2530 m) – Cresta 
Hütte/Einkehr: keine Einkehr unterwegs



Foto: Andrea Badrutt
 

12. Das längste Höhlensystem: Hölloch

Nur wenig oberhalb des Orts Muotathal im Schweizer Kanton Schwyz verbirgt sich eine echte Sensation: das längste Höhlensystem der Alpen! Entdeckt wurde es 1875, noch vor der Wende zum 20. Jahrhundert begann die systematische Erforschung, und bis heute sind 203 Kilometer Höhlen und Schächte vermessen. 

Hölloch-Führungen: Höhlenführungen, vom Kurztrip bis zur mehrtägigen Expedition mit Biwakieren in der Höhle, bietet das Trekking Team in Weggis an: www.trekking.ch   

Silberen (2318 m) – Über die Silberen

 mittel |   5 ½ Std. |   900 Hm 

Charakter: Die Wanderung über das größte Karrenfeld der Schweiz (»Karstspur«) belegt eindrucksvoll den Erosionsprozess am Schrattenkalk und macht deutlich, wie das darunterliegende riesige Höhlensystem des Höllochs entstehen konnte: durch die unermüdliche Arbeit des Wassers. Am Westhang der Silberen liegt der Bödmerenwald, der größte alpine Urwald, im Kern vorwiegend mit Fichten bestanden. 
Talort/Ausgangspunkt: Pragelpass (1548 m), Straßenübergang vom Muotatal in Glarnerland. Ostrampe an den Wochenenden gesperrt
Route: Pragelpass – Butzen (1777 m) – Silberen – Alpeli (1752 m) – Pragelpass
Hütte/Einkehr: unterwegs keine

13. Der tiefste Alpensee: Lago di Como

Er ist weder der größte, noch der berühmteste See der Alpen, aber ihr tiefster. Am südwestlichen Arm des Sees, zwischen Arogno und Nesso, wurde die maximale Tiefe von 425 Metern gemessen. Von dort aus ist der Monte Legnone (2609 m), der höchste Gipfel am Comer See, sogar ein Dreitausender…

Il Dossone (885 m) – Über den Dossone

 einfach |   3 ½ Std. |   650 Hm 

Charakter: Klein der Gipfel, groß die Schau über den Comer See und auf die Grigne. Blickfang ist die schmale Landzunge von Bellagio zwischen den Seearmen von Lecco und Como.
Talort/Ausgangspunkt: Griante (244 m)
Route: Griante – San Martino (475 m) – Dossone – Bocchetta di Nava (848 m) – Sassi di Nava - Griante
Hütte/Einkehr: unterwegs keine


Foto: mauritius images / Andrea Vitting
 

14. Das größte Bauwerk: Gotthard-Basistunnel

Vom größten Bauwerk in den Alpen ist fast gar nichts zu sehen, obwohl bei seinem Bau 28 Millionen Kubikmeter Gestein bewegt wurden. Es versteckt sich nämlich im Berg, genauer in den Schweizer Zentralalpen: der Gotthard-Basistunnel, 57 Kilometer lang, im Sommer 2016 eröffnet, fristgerecht und ohne Kostenüberschreitungen. Der längste Eisenbahntunnel der Welt ist das Kernstück der Verkehrsachse Süddeutschland – Schweiz – Oberitalien. 

Pizzo Centrale (2999 m) – Auf den Pizzo Centrale

 mittel-schwierig |   6 Std. |   910 Hm 

Charakter:  Auf den Berg statt durch den Berg! Und da bietet sich am Gotthard, dem »Zentralpass« der Alpen, natürlich der Pizzo Centrale als dankbares Ziel an. Rauer, aber markierter Anstieg, der einen absolut sicheren Tritt verlangt. Zur Belohnung für den Geröllschinder gibt’s oben eine fantastische Aussicht.
Talort/Ausgangspunkt: Gotthardpass (2091 m)
Route: Gotthardpass – Lago della Sella (2255 m) – Sasso di Paisgion – Guspissattel (2888 m) – Pizzo Centrale
Hütte/Einkehr: unterwegs keine

15. Der älteste Klettersteig: Dachstein-Normalweg

Längst ist die Dachsteinregion zu einem absoluten Hotspot der Via-Ferrata-Szene avanciert. Zwanzig Klettersteige zählt man aktuell in den Felsen rund um den Hohen Dachstein. Schon 1843 fing alles an. Damals – zwischen Nürnberg und Fürth verkehrte gerade die erste Eisenbahn Deutschlands – wurde der Normalanstieg in den Felsen über dem Hallstätter Gletscher mit solidem Eisen versehen: eine echte Pioniertat, dieser allererste Klettersteig der Alpen! Angeregt hatte den Bau übrigens der Geograf und Glaziologe Friedrich Simony, dem 1847 die erste Winterbesteigung des Hohen Dachsteins glückte. 

Hoher Dachstein (2995 m) – Auf den Spuren der Alten

 einfach (K 2-3) |   5 Std. |   560 Hm 

Charakter: Kurze, aber trotzdem nicht zu unterschätzende Überschreitung des Fast-Dreitausenders. Zustieg und Rückweg via Steinerscharte über Gletscher (Spalten, also nur mit entsprechender Ausrüstung). Bei Schönwetter oft Staus am Normalanstieg; vom Gipfel grandioses Panorama
Talort/Ausgangspunkt: Bergstation der Dachstein-Seilbahn am Hunerkogel (2687 m); Zufahrt zur Talstation von Ramsau
Route: Hunerkogel – Hallstätter Gletscher – Seethalerhütte (2741 m) – Randkluftsteig – Hoher Dachstein – Westgrat – Gosaugletscher – Steinerscharte (2717 m) – Hallstätter Gletscher – Hunerkogel
Hütte/Einkehr: Seethalerhütte (Neueröffnung voraussichtlich Sommer 2018)


Artikel aus Bergsteiger 02/18. Jetzt abonnieren.

Eugen E. Hüsler
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