Elizabeth Hawley im Portrait | BERGSTEIGER Magazin
Die Himalaya-Chronistin

Elizabeth Hawley im Portrait

"Ich hatte noch nie eine Leidenschaft für irgendetwas!" Mit diesem Satz überraschte Himalaya-Chronistin Elizabeth Hawley sogar Billi Bierling. 13 Jahre lang arbeiteten die beiden eng zusammen, nun übernimmt Bierling die Pflege der Datenbank. Und honoriert Hawleys Leistung mit einem sehr persönlichen Porträt.
 
Die 93-jährige Elizabeth Hawley in ihrer Wohnung in Kathmandu © Billi Bierling
Die 93-jährige Elizabeth Hawley in ihrer Wohnung in Kathmandu
"Wie kann man denn eine Leidenschaft für eine Datenbank haben?" Miss Hawley, die 54 Jahre lang akribisch jede Himalaya-Expedition dokumentierte, schüttelt amüsiert den Kopf.

Alles begann im Jahr 1963. Elizabeth Hawley, die bereits seit 1960 als freie Journalistin in Kathmandu lebte, sollte für Reuters über die erste amerikanische Everest-Expedition unter der Leitung von Norman Dyhrenfurth berichten. "Es war sehr aufregend, aber auch aufwändig", erinnert sich die heute 93-jährige Amerikanerin.

"Nachdem ich per Funk die neuesten Meldungen vom Basislager erhalten hatte, musste ich zur indischen Botschaft. Dort befand sich das einzige Telefon Kathmandus, mit dem ich meine Geschichten an Reuters weiterleitete." Die Exklusivität ihrer Berichterstattung, die sie noch heute mit größtem Stolz erfüllt, hatte anfangs wenig mit Bergsteigen zu tun. Im September 1982 war sie die erste Journalistin, die über den Tod des ehemaligen...

Das komplette Portrait lesen Sie in unserer Ausgabe 10/2017 – ab 18.9. am Kiosk erhältlich oder direkt hier online bestellbar.
 
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