Stilles Triebental: Werbepause | BERGSTEIGER Magazin
Einsamkeit in den Niederen Tauern

Stilles Triebental: Werbepause

Es gibt Täler, die damit werben, dass sie nichts haben. Also keinen Rummel, keinen Lift, keinen Skizirkus, kein Remmidemmi. Das Triebental macht nicht einmal das.
 
Mödringhütte © Siegfried Garnweidner
Leider nicht bewirtschaftet: Die Mödringalm
Wie ein grüner Schlauch zieht sich das Triebental durch die Niederen Tauern. Den Talgrund sprenkeln nur ein paar Einödhöfe, die sogenannten Hube. Eine von ihnen ist die Bergerhube, ganz am Ende des Hintertriebentals. Im Urbarverzeichnis des Stifts Admont wurde das Anwesen erstmals im Jahr 1434 erwähnt. Und seitdem hat sich dort nicht viel geändert. Nur moderner und etwas größer ist es geworden, seit Marianne und Siegi dort wirtschaften. Und das machen sie gut. Die Gäste haben Familienanschluss, bekommen Übernachtungszimmer und jede Menge Tipps, wie sie in dieser Bergeinsamkeit schöne Tage verbringen können.

Die meisten Besucher kommen im Winter, denn die Berge, die diesen schönen Fleck einrahmen, sind Skitourenklassiker. Vor allem der Kerschkern mit seinem rassigen Gipfelhang hat schon manch tapferem Tourengeher ein bisserl das Fürchten gelehrt. Wer es aber einsam mag, kommt im Sommer ins Triebental. Nur wenn die österreichische Alpenvereinsjugend in den beiden ersten steirischen Ferienwochen im Juli das Triebentallager veranstaltet, kann es auf der Mödringalm ein wenig turbulent zugehen: 30 junge Leute zelten dann auf rund 1600 Meter Höhe.

Danach kehrt wieder Ruhe ein. Siegi von der Bergerhube empfiehlt eine Panoramarundwanderung vom Feinsten. Ein wenig weit sei sie schon und an Kondition dürfe es nicht fehlen, wenn man vom Hintertriebental auf die Berge steigen will. Lang, mühsam und unendlich schön sei die Rundtour, die er vorschlägt und vor allem mit besonders schönen Blumen verziert...

...die gesamte Geschichte können Sie in unserer Ausgabe 05/17 lesen, ab 6. April am Kiosk oder hier online bestellbar!
 
Siegfried Garnweidner
Artikel aus Bergsteiger Ausgabe 05/2017. Jetzt abonnieren!
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