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Fünf Tipps für einen Bergurlaub mit Hund

Gerade der Herbst bietet sich an, noch einmal in die Berge zu fahren. Will man auch noch ein wenig italienisches Lebensgefühl dabeihaben, dann ist Südtirol das ideale Ziel. Die Anreise ist nicht weit, die Landschaft grandios und schöne Almhütten belohnen mit regionalen Köstlichkeiten für die Anstrengungen. Für so einen Urlaub in den Bergen sind Hunde tolle Partner. Sie lieben es, mit ihrem Rudel unterwegs zu sein.
Praktisch - ein faltbarer Hundenapf © Bergzeit.de
Hunde bekommen auf Tour schnell Durst: ein faltbarer Napf sollte im Rucksack nicht fehlen.
Damit so ein Urlaub für alle viel Spaß und wenig Stress bringt, gibt es ein paar Dinge zu beachten:

1. Wie alt sollte der Hund sein?

Welpen sollte man keine Bergtour zumuten. Der Hund sollte mindestens neun Monate alt sein, besser noch ein Jahr, bevor man mit ihm in die Berge geht. Ist er noch zu jung oder noch nicht ausgewachsen, können die Belastungen Knochen und Gelenke schädigen.  Bei alten oder kranken Hunden sollte man darauf verzichten, sie auf größere Touren mitzunehmen, denn das wird sonst eine Qual für Mensch und Tier. Der Hund kann nicht so schnell laufen und ermüdet eher.

2. Welche Rassen sind geeignet?

Grundsätzlich kann man mit jedem Hund wandern.  Für kurzatmige Hunde wie Mops oder Pekinese ist eine Bergtour nicht immer ein Vergnügen und auch sehr schwere Hunde sollte man nicht ohne entsprechendes Training gleich auf eine herausfordernde Tour mitnehmen. Genau wie beim Menschen muss bei bestimmen Rassen erst auch Kondition aufgebaut werden. Aber auch kleinen Hunden wie Dackeln macht eine Wanderung Spaß, selbst wenn die Beine kurz sind.

3. Was muss mit?

Wenn man nach Italien, braucht der Hund einen EU-Heimtierpass und seit 2011 einen Microchip.  Eine Leine oder Geschirr sollte auf jeden Fall mitgenommen werden. Je nach Gelände kann sich der Hund die Pfoten wund laufen. Entsprechende Creme oder Hundeschuhe schaffen hier Abhilfe. Bei der Notfallapotheke sollte man auch an den vierbeinigen Kumpel denken und eine Zeckenzange und Pinzette einpacken. Ein Handtuch zum Trockenreiben gehört ebenfalls in den Rucksack. Wasser und einen Faltnapf sollte man in jedem Fall mitnehmen, denn nicht überall gibt es Bergbäche. Hunde müssen viel trinken, weil sie sonst überhitzen. Futter sollte ebenfalls nicht vergessen werden, denn auch der Vierbeiner bekommt nach viel Bewegung Hunger.

4. Auf was muss man bei der Streckenauswahl achten?

Man sollte sich vorab gut informieren, ob es auf der Strecke Stahlleitern, Stahltritte oder Kletterpassagen gibt, die für den Hund ein Problem sein können. Bei der Einkehr sind die meisten Almhütten hundefreundlich und bieten Herr und Hund eine willkommene Pause in grandioser Landschaft. Geht man in einen Nationalpark, sollte man vorab prüfen, ob dort Hunde erlaubt sind.

5. Welche Risiken gibt es?

Gerade auf Almen kann es zu Begegnungen mit Kühen kommen. Der Hund wird als Feind gesehen und es kann zu einem Angriff kommen. Im Zweifel sollte der Hund laufen gelassen werden, damit er schnell entkommen kann. Mit einer Leine ohne Schlaufe bleibt er auch nicht hängen. Wetterumschwünge können den Vierbeiner verschrecken. Daher sollte man vorher testen, ob der Hund sich im Freien vor Gewitter und Donner fürchtet, bevor man mit ihm in die Berge geht.
 
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