60 Jahre DAV Summit Club: „Ein Miteinander auf Augenhöhe“ | BERGSTEIGER Magazin

60 Jahre DAV Summit Club: „Ein Miteinander auf Augenhöhe“

Ein schönes Ambiente für einen schönen Anlass: Der DAV Summit Club feierte am Donnerstagabend im Palmenhaus von Schloss Nymphenburg in München seinen 60. Geburtstag – eine kurzweilige Feier inklusive Improvisationstheater zusammen mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Freunden und langjährigen Weggefährten. Einige hatten sehr weite Wege aus Nepal und Indien auf sich genommen, um auf den bisherigen gemeinsamen Weg mit der Bergsteigerschule des Deutschen Alpenvereins anzustoßen. Längst hat sich der Summit Club zu einem nachhaltigen Spezialreiseveranstalter für weltweite, aktive Berg- und Kulturerlebnisse entwickelt.
 
 
© Petra Rapp
Die DAV Summit Club Geschäftsführer Hagen Sommer (li.) und Manfred Lorenz
Dass die Wege des 1957 als Bergfahrtendienst des Deutschen Alpenverein gegründeten Summit Club auch wirtschaftlich nicht immer einfach waren, betonte auch DAV-Präsident Josef Klenner. Umso mehr freute er sich, dass mit den beiden derzeitigen Summit-Club-Geschäftsführern Manfred Lorenz und Hagen Sommer mit ihrer jeweiligen bergsportlichen bzw. touristischen Kompetenz eine perfekte Kombination für eine sehr gute mittel- bis langfristige Perspektive des Summit Clubs gefunden worden sei. Eine Kompetenz, die auch das gesamte Mitarbeiterteam motiviere und mitziehe. Das bestätigte auch Franz Hölzl, einer von insgesamt 200 für den Summit Club aktiven Bergführer. „Ich führe seit zehn Jahren für den Summit Club, und es war sicher nicht immer einfach. Aber es war und ist immer ein Miteinander auf Augenhöhe.“
 
Für das Miteinander und große Engagement bedankten sich die beiden Geschäftsführer auch bei ihrem Team, mit dem sie den Jahresumsatz inzwischen auf 15 Millionen schrauben und das sowieso schon umfangreiche Programm des DAV Summit Clubs für 2018 um 100 neue Reisen in den drei Segmenten Bergsport, Wandern/Trekking und Bike auf insgesamt 519 Reisen weltweit erweitern konnten. Skitouren im Balkan, Wanderungen im Kaukasus, Lodgetrekking im Langtang-Gebiet in Nepal, Bikereisen in Sri Lanka oder Klettertrekking auf Sardinien – nur einige Beispiele, die sofort Fernweh im Publikum weckten.
 
Organisierte Achttausender-Expeditionen – ein in der Vergangenheit umstrittenes Geschäftsfeld – soll es laut Manfred Lorenz dafür in Zukunft nicht mehr geben. Stattdessen konzentriere sich der DAV Summit Club darauf, die kompetente Vorbereitung auf größere Expeditionen als Kurse anzubieten: „Wie baue ich ein Hochzelt auf, wie schlafe ich richtig, wie esse ich richtig? Vieles davon kann man in den Alpen schulen.“ Der Bergsteiger ist genau zu diesen Themen über eine aktuelle Serie Partner des Summit Clubs.
Petra Rapp
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Petra Rapp
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