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17.05.2013

Expedition ans Ende der Welt

Zum ersten Mal in der 61-jährigen Geschichte des Trento Film Festivals hat ein dänischer Film den »Großen Preis der Stadt Trient – Goldener Enzian« gewonnen.
 
 



A. Andreatta und D. Dencik bei der Preisverleihung
Der Regisseur Daniel Dencik aus Kopenhagen setzte sich im Wettbewerbsfeld der 26 internationalen Filme mit seinem Beitrag »Expedition to the End of the World« durch.

Der Dokumentarfilm zeigt die lange Reise von Wissenschaftlern und Künstlern auf einem Dreimaster in den Nord-Osten Grönlands, wo das Eis durch die Klimaerwärmung rasch schmilzt.

Es ist eine Reise in Regionen fern der Zivilisation, deren Schicksal aber durch eben jene bestimmt wird. Existentielle Fragen tun sich bei den Beteiligten auf. Die Jury überzeugte »diese gemischte Gruppe einzigartiger Persönlichkeiten dank ihres tiefen Sinns für Abenteuer, Entdeckergeist und wissenschaftlicher Forschung, ihres großartigen Humors und neuen Blicks auf die Dinge«.

»Ich dachte, mein Film wäre viel zu apokalyptisch. Aber jetzt bin ich beruhigt: Der Preis zeigt mir, dass das Leben weitergeht«, sagte Daniel Dencik bei der Preisübergabe in Trient. Im Anschluss berichtete Mick Fowler, der Präsident des britischen Alpine Club und Träger des Piolet d’Or, über seine Besteigung des nordindischen Berges Shiva (6142 m).

»Ich dachte anfangs, alles sei schon gemacht. Aber jetzt weiß ich: Es gibt unglaublich schöne Routen im Himalaya, die noch nie bestiegen wurden«, ermunterte er die Alpinisten zum Abschluss des Bergfilmfestivals.

–mr–