Nationalpark Gesäuse

Das Gesäuse lockt mit einer Vielzahl klassischer Touren, spannender Klettersteige und idyllischer Almwege inmitten einer atemberaubenden Landschaft von weißen Felswänden, tosendem Wasser und ruhigem Hochwald.

 
Tosend und schäumend zwängt sich die grüne Enns durch die beiden felsigen Vorposten, die – Wächtern gleich – den Eingang zum Gesäuse bilden. Der Himbeerstein auf der linken Seite stemmt sich mit seinen felsigen Graten und schrundigen Geröllhalden dem rasenden Wasser entgegen. Gegenüber sind es die Felsen der Haindlmauer, welche die Enns einrahmen und gerade noch Platz lassen für Straße und Bahn. Je nach Wasserstand bietet der Fluss hier auf einer Strecke von 1700 Metern ein imposantes Schauspiel, wie er auf seinem Weg ins Alpenvorland die hoch aufragenden Kalkwände der Hochtorgruppe und des Buchsteinzuges durchbricht.

Flusswege und Blumenberge
In Admont, dem Eingangstor zum Nationalpark Kalkalpen, gibt es neben der weltbekannten Stiftsbibliothek auch die Besucherzentren des Nationalparks zu sehen. Der Weidendom macht speziell für Kinder die Natur auf anregende Weise erlebbar. Breite Holzstege führen durch den intakten Auwald hin zu den Flussufern der Enns, wo die Kinder mit ihren Netzen begeistert Jagd auf Insekten, Käfer und Larven rund um den idyllischen Seerosenteich machen. Mit Unterstützung eines Nationalpark-Rangers werden die winzigen »Gefangenen« dann im verdunkelten Zelt vorsichtig unter ein Mikroskop gelegt und riesengroß auf eine Leinwand projiziert.
Nationalpark Gesäuse - Fotos: R. Lamm, Nationalpark Gesäuse/H. Wolf, Steiermark-Tourismus/Popp-Hackner, F. Gattermayr
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