Im Test: FIMBULVETR Hikr | BERGSTEIGER Magazin
Bergsteiger Testbericht: Schneeschuhe

Im Test: FIMBULVETR Hikr

Wenn der Schnee kommt, wird das Stapfen ohne Schneeschuhe oder Ski schnell mühsam. Fürs Gebirge sollten Erstere einiges zu bieten haben, darunter Krallen für Halt in hartem Schnee, eine fest schließende Bindung und eine Steighilfe. Wir haben den FIMBULVETR Hikr in der Praxis getestet.
 
 
Im Bergsteiger Test: FIMBULVETR Hikr © Hersteller
Im Bergsteiger Test: FIMBULVETR Hikr

Konstruktion: Vorne stark aufgebogener, flexibel-asymmetrischer Kunststoffrahmen mit Wabenstreben sowie kurzen Stahlkrallen und Steighilfe unter der Ferse. Rundum flexible, gelenkfrei-elastische Frontplattenbindung mit Frontkorb, Rist-/Fersenriemen und 2 Vorfußriemen sowie Stahlkrallen-Korb

Stärken: Die effektive Bindung mit variablem Drehpunkt fixiert den Schuh erstaunlich gut und kann kaum vereisen. Griffig im weichen Schnee, Anpassung an Geländeneigung, top ergonomische Querung. Wegen Asymmetrie trotz breiter Fläche fast natürliches Gehen

Schwächen: Flexibilität/Breite erschwert Einkanten bei weichem Schnee bzw. Querung. Kürzere Krallen mit mäßigem Harsch-Halt und evtl. Stollenbildung am Vorfuß-Krallenkorb. Riemenbindung dauert

Fazit: Anpassender Allrounder: Der einzige Schneeschuh mit voll funktionsfähiger flexibler Bindung, die den Fuß bei hartem Schnee effektiv einkanten lässt, macht in jedem Gelände eine gute Figur, solange es nicht zu steil und der Schnee zu hart ist. Ein Schwachpunkt ist der Krallenkorb.
  • Aufstieg: 4 von 5
  • Abstieg: 4 von 5
  • Querung: 4 von 5
  • Bindung: 4 von 5

Details des FIMBULVETR Hikr

  • Preis: 270 €
  • Info: www.fimbulvetr.no
  • Gewicht/Paar: 2200 g
  • Maße: 60 cm x 24,5 cm
  • Typ: flexibler Kunststoffschneeschuh
  • Größen: uni
Christian Schneeweiß
Artikel aus Bergsteiger Ausgabe 01/2017. Jetzt abonnieren!
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