Neues Format und neue Route beim Peak to Creek 2015

Noch weiter, noch härter: Peak to Creek 2015

Acht Sportarten, sieben Teams und eine 90km lange Rennstrecke - der Peak to Creek 2015 fasst alle Facetten des Outdoorsports zusammen. Am 25. April 2015 findet das Event bereits zum sechsten Mal im Tiroler Ötztal statt. Dieses Jahr haben sich die Veranstalter ein paar Neuerungen einfallen lassen, die die Anforderungen an die Teilnehmer noch einmal steigen lassen.
 
Peak to Creek 2015 © http://www.peaktocreek.at/
Peak to Creek 2015
Jedes Team besteht aus sieben Athleten, jeder ist Profi in einer der Disziplinen Skibergsteigen, Ski, Mountainbike, Berglauf, Klettern, Rennrad und Kajak. Los geht das Rennen auf 2670m Höhe am Rettenbach Gletscher in Sölden. Die Skibergsteiger der jeweiligen Teams starten mit einem Wettlauf zum GIpfel der Schwarzen Schneide auf 3340m. Dort warten bereits die Skifahrer, die über eine 40 Grad steile Rinne, vereiste Pflichttore und eine 4km lange Skiroute ins Tal abfahren.

Weiter geht es mit dem Mountainbike über Single-Trails, Waldstrecken und Schotterwege von der Mautstelle der Gletscherstraße bis nach Dorf bei Längenfeld. Hier stehen die Bergläufer bereit, die im ersten Streckenabschnitt von Längenfeld bis zum Wiesele laufen. Dort werden sie von den Kletterern abgelöst, welche zwei anspruchsvolle Routen erklimmen müssen, bevor sie das "Staffelholz" in Form einer Garmin Uhr erneut an die Bergläufer übergeben. Erst im Ötzi Dorf bei Umhausen dürfen sich die Läufer ausruhen und die Rennradfahrer übernehmen. In Ötz und Habichen gehen die letzten Profis an den Start - die Kajaker.

Zum Abschluss des Rennens müssen die Teams noch einmal gesammelt ins Raftingboot steigen und die Ötztaler Ache meistern. Hier zählt nicht mehr das einzelne Können, sondern die Teamarbeit.

Härter denn je: Neues beim Peak to Creek 2015

Für die Disziplin Klettern haben sich die Organisatoren rund um Ernst Lorenzi und Oeak to Creek Ambassador Hans Jörg Auer ein neues Format einfallen lassen. Nachdem diese Etappe während der letzten Jahre nur Sekunden gedauert und somit wenig zur Rennentscheidung beigetragen habe, müssen die Kletterer nun zwei Routen , welche rund 3 Minuten Laufzeit voneinander entfernt sind, meistern. Erst nach der erfolgreichen Begehung der zweiten Route darf der Kletterer an den nächsten Team-Athleten, den Bergläufer übergeben.

„Die Anforderungen des diesjährigen Peak to Creeks scheinen so hoch wie noch nie zuvor“, schätzt die Berglaufikone Markus Kröll die Situation ein. „Obwohl die Veranstalter dem Grundkonzept der letzten Jahre treu geblieben sind, gibt es einige Neuerungen und Highlights über die sich Besucher und Sportler freuen dürfen."

Neu dabei: ein Rookie-Team

Erstmals haben in diesem Jahr auch ambitionierte Hobby-Sportler die Gelegenheit, am Peak to Creek teilzunehmen. Somit haben auch sie die Möglichkeit, sich mit internationalen Top-Athleten vor der Kulisse des Ötztales zu messen. Infos zur Anmeldung unter http://www.peaktocreek.at/

Hier die Highlights des Peak to Creek Rennens 2014:
Viktoria Hingerl
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