Bergsteiger Sturmhauben Test

Ein Satz heißer Ohren - Sturmhauben im Test

Die Pudelmütze ist »out«, es lebe die Sturmkappe. Trotz nachweislicher Vorteile gegenüber traditionellen Mützen werden diese modernen Kopfbedeckungen auf Bergtour kaum gesichtet, deshlab zeigen wir zeigen Ihnen in unserem Sturmhauben Test die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.
(Aus BERGSTEIGER 03/2011)
 
Ein Satz heißer Ohren - Sturmhauben Test © Bernd Ritschel, Christian Schneeweiß
Sturmhauben Test.

Der Bergsteiger Sturmhauben Test

Eignung

  • Skitour/Expedition/Kälte: Das Material muss wind- und wasserdicht sein, die Kappe sehr gut abdichten und das Futter sollte je nach Anstrengung mäßig bis gut wärmen (sehr gut nur bei extremer Kälte); ein Schild schützt vor Witterung.
  • Winterwandern/Schneeschuh: Die windresistente bis -dichte Kappe ist je nach intendiertem Temperaturbereich gefüttert; ein Schild bringt wenig.
  • Hochtour/intensive Aktivität: Die möglichst ungefütterte, windresistente Kappe sollte möglichst atmungsaktiv sein; ein Schild dient dem Sonnenschutz.

Tipps vom Outdoor-Experten

  • Bei starkem, frontalem Wind können Kappen mit Schild vom Kopf geblasen werden (lassen sich nicht umdrehen); durch Schlaufen gefädelte Fixierschnüre oder anpassbare Bändel (Bergans) sind hier sinnvoll.
  • Futterlose Sturmhauben sind im Sommer die einzig sinnvolle Kopfbedeckung für Bergwanderungen und auch auf Hochtouren in trübem Wetter mit kühlem Wind und möglichem Nieselregen.
  • Für intensive Aktivitäten wie Skitouren oder Eisklettern sollte man möglichst atmungsaktive, etwas dünner gefütterte Modelle verwenden als die Temperaturen suggerieren.
Text: Christian Schneeweiß; Fotos: Bernd Ritschel, Christian Schneeweiß
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