Höhenwege

Aussichtsreiche Gratwanderungen

Einst wurden Höhenwege angelegt, um die Übergänge zwischen einzelnen Schutzhütten zu erleichtern. Um nicht von einer Hütte hinunter ins Tal und zur nächsten Hütte erneut aufsteigen zu müssen, führen die Wege an Bergrücken und Graten entlang. Das macht es nicht nur leichter, weil weniger Höhenmeter zu bewältigen sind, auch die Blicke auf die umliegenden Gipfel und Täler sind es, die eine Wanderung auf einem Höhenweg so lohnenswert machen.
Hier finden Sie die schönsten Höhenwege im Aostatal, in Liechtenstein und den Dolomiten, sowie vieles mehr.
Einer der landschaftlichen Höhepunkte am »Einser« ist der Weg unter der 1000-Meter- Wand der Civetta

Rund um Talvena, Prampèr und Támer durchmisst der Dolomiten-Höhenweg Nr. 1 einsame, aber auch besonders urtümliche Gefilde. Oft sind es überhaupt nur die Begeher dieser Höhenroute, die hier unterwegs sind. Die zweite Etappe führt zum Passo Durán und erfordert viel Ausdauer. weiter >

Das Rifugio 7° Alpini am Fuße der Schiarawände

Beginnt man den Dolomiten-Höhenweg Nr. 1 im Süden, nahe Belluno, steht ein Paukenschlag bevor: Die Überschreitung der Schiara über die Via ferrata del Màrmol. Sie ist in Klettersteigkategorien als mittelschwer einzustufen, für Normalwanderer allerdings ziemlich anspruchsvoll. weiter >

Der Stubaier Höhenweg ist einer der populärsten Hüttentreks der Alpen

Rund um das Stubaital führt einer der populärsten Hüttentreks der Alpen. Acht Stützpunkte liegen an dieser Route. Sie alle sind Alpenvereinshäuser mit bemerkenswertem Umfeld und großer Tradition.
Von Mark Zahel (Text und Bilder) weiter >

Die Starkenburger Hütte, erster Stützpunkt auf dem Stubaier Höhenweg

Steigt man mit der Seilbahn von Fulpmes in den Stubaier Höhenweg ein, lässt sich schon beim Zustieg zur Starkenburger Hütte in herrlichen Ausblicken schwelgen. Auf der ersten richtigen Etappe zur Franz-Senn-Hütte setzt sich dies nahtlos fort. weiter >

Die kleine Gamshütte ist das finale Etappenziel am Berliner Höhenweg

Mit der Grinbergspitze besitzt die kleine Gamshütte einen attraktiven Aussichtsgipfel als Hausberg, der quasi ein Gegenstück zur Ahornspitze am anderen Ende des Berliner Höhenwegs darstellt. Zweifellos ist dies der schönste Abschluss des klassischen Treks durch die Zillertaler Alpen, bevor man am achten Tag nach Finkenberg absteigt. Von dort wird die Grinbergspitze freilich auch für sich angepackt, was im Tagesumlauf ein beachtliches Pensum von rund 2000 Höhenmetern ergibt (moderater mit Übernachtung in der Gamshütte). Manche begnügen sich mit der Vorderen Grinbergspitze, während die Mittlere am Schluss noch etwas Kletterei verlangt. weiter >

Die urige Gamshütte lädt am Berliner Höhenweg zur gemütlichen Rast ein

»Das lange Ende am Tuxer Kamm« – unter diesem Motto könnte diese Etappe gefasst werden, die sich tatsächlich gehörig in die Länge zieht und damit quasi ein Pendant zum Siebenschneidensteig am Anfang darstellt. Erst 1976 ausgewiesen, handelt es sich auch in der Entstehungsgeschichte des Berliner Höhenwegs um das finale Teilstück. Man verliert zwischenzeitlich etwas an Höhe bis auf das Niveau der Almen, ohne dass freilich die Aussicht darunter leiden würde. Es ist ein herrlicher Flankensteig hoch über dem Tal des Zemmbachs. weiter >

Das Friesenberghaus ist wichtiger Stützpunkt auf dem Berliner Höhenweg

Man verlässt zwar keineswegs die hochalpine Umgebung, dennoch kommt auf dieser Strecke eine kleine Zäsur ins Spiel, da man den künstlichen Schleigeis-Speicher passiert und so auch vorübergehend mit dem Massentourismus konfrontiert wird. Mit dem Gegenanstieg zur nagelneuen Olpererhütte (die alte wurde nach fast 125 Jahren abgerissen) hat man sich davon aber rasch wieder gelöst. Besonders viel Spaß macht der anschließende Flankensteig hinüber zum Friesenberghaus, begeistert er doch mit einem fortwährend prächtigen Panorama bei sehr geringen Mühen. weiter >

Am Schönbichler Horn ziehen die Gletscher und Grate des Hauptkammes den Bergsteiger in ihren Bann; hier der Turnerkamp

Diese Etappe ist – als älteste Hüttenverbindung bereits 1889 angelegt – nicht nur das Kernstück des Berliner Höhenwegs, sie beinhaltet auch den höchsten Punkt des gesamten Treks. Gemeint ist der Gipfel des Schönbichler Horns, der längst als klassischer Dreitausender mit Weg gilt und im Hin und Her zwischen Zemmgrund und Schlegeisgebiet viel bestiegen wird. Die landschaftlichen Eindrücke sind ja auch kaum zu toppen. Beim Aufstieg von der Berliner Hütte beeindruckt vor allem das Waxeggkees, drüben dann die Gletscherarena zwischen Möseler und Hochfeiler. Hier sind gestandene Bergfexe wahrlich in ihrem Element… weiter >