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17.11.2015
Trauer um Gerhard "Gerry" Fiegl
Der Gipfel des Nilgiri wurde erstmals im Jahr 1978 durch ein japanisches Team über die Ostseite erreicht. Die drei Österreicher um Hansjörg Auer wagten sich erstmals an die Besteigung der Südwand des 6839m hohen Berges im Annapurna-Massiv. Nach nur zwei Nächten im 5200m hohen Biwak brachen sie zum Gipfelversuch auf.
Die kurze Akklimationszeit bereitete vor allem Blümel und Fiegl Probleme, während Auer dank einer Tour auf den 5199m hohen Mount Kenya kurz zuvor besser mit der Höhe zurecht kam. Am frühen Morgen des 23. Oktobers stiegen sie in den vereisten Couloir ein und erreichten gegen 11 Uhr den Gipfel.
Auf einer Höhe von rund 6050m geschah dann das Unglück. An einer vermeintlich einfacheren Stelle verließen Fiegl endgültig die Kräfte, er verlor das Gleichgewicht und stürzte den Hang 800m in die Tiefe. Blümel und Auer mussten den Abstieg ohne ihn fortsetzten und erreichten gegen 18 Uhr völlig erschöpft und geschockt von den tragischen Ereignissen den Wandfuß.
Mehrere Tage suchten Rettungskräfte mit Hubschraubern nach dem verunglückten Bergsteiger, aber starke Schneefälle und schlechtes Wetter sorgten für erschwerte Bedingungen. Nach einigen Tagen wurde die Suchaktion offiziell eingestellt und Blümel und Auer kehrten am 01. November nach Österreich zurück.
Die kurze Akklimationszeit bereitete vor allem Blümel und Fiegl Probleme, während Auer dank einer Tour auf den 5199m hohen Mount Kenya kurz zuvor besser mit der Höhe zurecht kam. Am frühen Morgen des 23. Oktobers stiegen sie in den vereisten Couloir ein und erreichten gegen 11 Uhr den Gipfel.
Abstieg über den Südwestgrat
Der Nilgiri war der größte Gipfelerfolg für Gerhard Fiegl, aber schon vor dem Abstieg bemerkten seine Bergpartner an ihm Anzeichen größter Erschöpfung. Ein Abstieg über die Aufstiegsroute war ausgeschlossen, da die steile Wand zu gefährlich gewesen wäre. Daher entschied sich die Seilschaft, den Berg zu überklettern und über den etwas leichteren Südwestgrat abzuklettern.Auf einer Höhe von rund 6050m geschah dann das Unglück. An einer vermeintlich einfacheren Stelle verließen Fiegl endgültig die Kräfte, er verlor das Gleichgewicht und stürzte den Hang 800m in die Tiefe. Blümel und Auer mussten den Abstieg ohne ihn fortsetzten und erreichten gegen 18 Uhr völlig erschöpft und geschockt von den tragischen Ereignissen den Wandfuß.
Mehrere Tage suchten Rettungskräfte mit Hubschraubern nach dem verunglückten Bergsteiger, aber starke Schneefälle und schlechtes Wetter sorgten für erschwerte Bedingungen. Nach einigen Tagen wurde die Suchaktion offiziell eingestellt und Blümel und Auer kehrten am 01. November nach Österreich zurück.