19.09.2013

50 Jahre ASI

Zum Geburtstag eine überzuckerte Nordkette: Die Alpinschule Innsbruck feiert ihr 50. Jubiläum unter dem Motto „Retroalpin“
 
 
Knickerbockerhosen, karierte Hemden, knallrote K-ways und Gletscherbrillen, die an Puck die Stubenfliege erinnern: Wer der Alpinschule Innsbruck (ASI) die Ehre geben wollte, erschien zu ihrem 50. Jubiläum am vergangenen Samstag, 14. September, hoch über Innsbruck in „Retroalpin“-Klamotten.

Highline an der „Frau Hitt“
Das Wetter hatte es zwar nicht gerade gut gemeint mit dem Geburtstagskind: Ein paar Programmpunkte mussten aufgrund des Neuschnees abgesagt werden, der die Nacht zuvor den Kamm der Nordkette überzuckert hatte. Doch die etwa 100 geladene Gäste und weitere Besucher aus Innsbruck ließen sich weder davon noch von den dunklen Wolken über Innsbruck abschrecken, aus denen es zeitweilig nieselte. Die beiden Höhepunkte des Tages fanden trotzdem statt: die Wanderung mit Extrembergsteiger Stefan Glowacz rund um die Seegrube und die Highline-Show von Christian Wallner, der barfuß auf einer 30 Meter langen Line zwischen der Felsnadel „Frau Hitt“ und den benachbarten  Felszacken balancierte. 

In den Fußstapfen des Vaters
„Es geht mir darum, besondere Augenblicke zu erleben – egal ob bei einer Extremtour oder auf einer einfachen Wanderung.“ Was Stefan Glowacz den Teilnehmern der Wanderung über seine Philosophie des Bergsteigens erzählte, gilt auch für die ASI. „Wir wollen Erlebnisse für die Menschen schaffen“, erklärt Hannes Huber, der seit 2011 gemeinsam mit Ambros Gasser die Geschäfte der Alpinschule führt. 1963 gründete Ambros’ Vater Hannes Gasser die ASI. Seitdem haben mehr als eine halbe Million Gäste ihre Angebote genutzt, die mittlerweile mehr als 400 Reisen in 70 verschiedene Länder beinhalten.