Wer nach seiner Tour eine Mitfahrgelegenheit sucht, setzt sich einfach auf eines dieser Bankerl und signalisiert damit Autofahrern, dass ein freier Platz genutzt werden kann. Eine Mitgliedschaft beim DAV ist dafür nicht erforderlich.
Ziel der Initiative ist es, den Bergsport grüner zu gestalten und den Verkehr in stark frequentierten Gebieten zu reduzieren. Dabei sollen sowohl klimaschonende Mobilität als auch mehr Gemeinschaftsgefühl entstehen.
Wo stehen die DAV-Mitfahrbankerl?
Die Standorte der Mitfahrbankerl verteilen sich auf fünf Landkreise: Garmisch‑Partenkirchen, Bad Tölz‑Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim und Traunstein. Etwa 30 Bankerl sind bereits aufgestellt, perspektivisch ist die Installation von rund 50 Standorten geplant.
Dr. Matthias Ballweg, Vorsitzender der DAV‑Sektion Oberland, bezeichnet die Aktion als zukunftsweisend für klimafreundlichen Bergsport und als wichtige Lösung für das Problem der sogenannten „letzten Meile“ in den Bergen
Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit lokalen Gemeinden und Projektpartnern. Erste Plätze wie etwa in Ettal wurden bereits von Sponsoren unterstützt und auf Wunsch benannt.
Gefördert wird das Projekt unter anderem durch den Klimafonds des DAV, PHINEO im Rahmen der Initiative Mobilitätskultur sowie durch EU-Mittel über das Programm DEGREE4ALPS. Interessierte können auch eine Patenschaft übernehmen oder das Projekt mit einer Spende unterstützen – bei Patenschaft ist sogar eine Namensnennung auf dem Bankerl möglich.
Auch auf Plattformen wie Outdooractive, alpenvereinaktiv, MVV-App oder Google Maps sollen die Standorte der Bankerl integriert werden, um die Bekanntheit und Nutzung zu erhöhen
Fakten zum DAV-Mitfahrbankerl im Überblick:
Thema | Details |
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Initiator | Alpenverein München & Oberland |
Anzahl Standorte | ca. 30, geplant ca. 50 |
Regionen | Garmisch‑Partenkirchen, Bad Tölz‑Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim, Traunstein |
Funktion | kostenlos, öffentliche Mitfahrbankerl, keine DAV-Mitgliedschaft nötig |