5 Jammer-Sätze von Wanderpartnern, die wir nicht mehr hören können!

5 Jammer-Sätze von Wanderpartnern, die wir nicht mehr hören können!

Manchen Wanderpartnern kann man es einfach nicht recht machen. Die ganze Tour über jammern sie, was das Zeug hält. Bestimmte Sätze von ihnen fallen so häufig, dass wir sie schon auswendig kennen. Vor allem diese fünf Jammer-Sätze nerven uns am Berg gewaltig!
 
 
Jammer-Sätze © Adobe Stock/auremar
5 Jammer-Sätze, die wir nicht mehr hören können
Wandern kann so schön sein. Ruhige Natur, grandiose Aussichten und eine leckere Brotzeit am Gipfel. Wenn da nicht manchmal der Wanderpartner wäre. Im Idealfall ist er wie man selbst ein waschechter Bergfex, der sich von nichts aus der Ruhe bringen lässt und alle Facetten des Wanderns genießt.

Es kann aber auch sein, dass sich ein Jammerer unter die Wandergruppe gemischt hat. Diesem Wander-Typen kann man es nur schwer recht machen und so gut wie immer liegt ihm ein typischer Jammer-Satz auf den Lippen. Wir stellen fünf Jammer-Sätze vor, die besonders häufig vorkommen.
 

„Wie weit ist es noch?“

Der Klassiker unter den Jammer-Sätzen. Diesen Satz verwenden vor allem Wanderer, bei denen nicht der Weg das Ziel ist, sondern der Gipfel, die Hütteneinkehr – oder das Auto, das hinter einem am Wanderparkplatz steht.

Während sich geduldige Mitwanderer noch die Mühe machen, den Satz mit einer Berg-Lüge á la „Nur noch zwei Kurven“ zu beantworten, hören andere schon gar nicht mehr hin und lassen den Urheber dieses Satzes munter weiter vor sich hin jammern.
 

„Schon wieder so viel los hier“

Je nach persönlicher Toleranzgrenze des Wanderpartners fällt dieser Satz spätestens nach der ersten, dritten oder fünften Begegnung am Weg. Er drückt vor allem die Enttäuschung des Wanderers aus, dass es an diesem Tag doch nichts mit der Bergeinsamkeit wird.

Na gut –man hätte an diesem strahlend schönen Sonntag auch schon ein bisschen früher aufstehen können. Und vielleicht war der beliebte Seilbahngipfel als Tourenziel ebenfalls nicht die allerbeste Idee.  
 

„Mein Rucksack ist so schwer“

Fünf Kilo Brotzeit im Gepäck und die ganze Fotoausrüstung ist ebenfalls mit dabei? Dann dauert es nicht lange, bis dieser Satz fällt. Der Wanderpartner hat sich wieder einmal schlecht auf die Halbtagestour vorbereitet und den Rucksack randvoll mit unnötigem Ballast angefüllt.

Die Konsequenzen lässt er nun alle anderen in der Gruppe spüren. Zufrieden ist er erst, wenn man ihm etwas von der Last abnimmt und in den eigenen Rucksack lädt. Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid …
 

„Jetzt regnet es auch noch“

Wer kennt es nicht? Die dunkle Wolke, die man sich vor wenigen Minuten noch schöngeredet hat, entwickelt sich plötzlich zum ausgewachsenen Regenschauer. Während manche Wanderer spätestens jetzt freudig die Hardshell-Jacke aus dem Rucksack holen, sind andere sichtlich weniger vom Wandern im Regen überzeugt.

Nun beginnt die Jammerei, die meist durch eine fehlende Regenjacke noch verstärkt wird und erst in der Hütte bei einer heißen Suppe oder einem Tee ein Ende nimmt.
 

„Ich hab keinen Bock mehr“

Am Vortag war der Wanderpartner noch Feuer und Flamme für die Tour und hat von Bewegung in der frischen Luft, Naturerlebnis und grandiosen Instagram-Bildern gesprochen. Doch spätestens am nächsten Tag, nach dem ersten monotonen Waldstück, kippt die Stimmung. Dem Wanderpartner wird klar, dass er Wandern eigentlich hasst und sich lieber doch einen gemütlichen Filmtag auf der Couch gemacht hätte.

Im Idealfall löst sich dieses Problem durch ein gelungenes Gipfelfoto oder eine Hütteneinkehr wieder in Wohlgefallen auf. Doch manchmal hat man weniger Glück und muss die Jammerei auch noch am Nachhauseweg ertragen … 


Auch, wenn uns bestimmte Sätze manchmal zur Weißglut bringen, gehört das Jammern mancher Wanderpartner ebenso zum Wandern, wie der Gipfel und die Brotzeit. Am besten hilft es immer noch, das Ganze mit einer Prise Humor zu nehmen – denn dem wahren Gipfelglück tun auch die nervigsten Jammer-Sätze keinen Abbruch.  


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