3 Charakter-Eigenschaften, die jeder gute Bergsteiger haben muss!

3 Charakter-Eigenschaften, die jeder Bergsteiger haben muss!

Egal, ob bei der Wanderung, beim Hüttentrekking oder bei der Hochtour: Diese drei Bergsteiger-Eigenschaften helfen Bergsteigern am Weg zum Gipfel. 
 
 
Seilschaft am Berg © Adobe Stock/LX
Gute Ausrüstung ist noch nicht alles. Auch der Kopf muss mitspielen.
Um einen Berg zu besteigen braucht es fast immer eine gute Kondition, die richtige Ausrüstung und die entsprechende Technik. Doch das ist noch längst alles. Denn ob man am Ende am Gipfel steht oder nicht, entscheidet sich oftmals auch im Kopf und setzt sowohl beim Auf- als auch beim Abstieg volle Konzentration voraus. Wer zudem noch diese drei Charakter-Eigenschaften zur Bergtour mitbringt, ist definitiv im Vorteil.

Selbstvertrauen

Einen Berg erklimmen – das ist der Inbegriff von Überwindung. Egal, ob bei der Gratwanderung, am Klettersteig oder auf Hochtour – früher oder später gibt es im Leben eines jeden Bergmenschen den Moment, wo er über seinen eigenen Schatten springen und die eigene Hemmschwelle überwinden muss. Auch Angst ist dann kein Fremdwort.

In solchen Situationen ist Selbstvertrauen wichtig. Niemand kennt den eigenen Körper besser, als man selbst und weiß, was möglich ist. Wichtig ist es aber, dabei stets realistisch zu bleiben und das eigene Können richtig einzuschätzen. Wenn zu viel Selbstvertrauen gar in Selbstüberschätzung gipfelt, kann es schnell gefährlich werden!
 

Durchhaltevermögen

Es gibt diese Touren, bei denen schlicht und einfach kein Ende in Sicht ist und einem Bergsteiger viel abverlangen. Das muss keine 8000er-Besteigung sein – man findet solche Touren auch in einem weniger extremen Gelände: Der Weg führt steil bergauf, die Aussicht ist nicht gerade besonders und vielleicht regnet es auch noch in Strömen. Aus der ursprünglichen Motivation wird dann ganz schnell Frustration - und all das, obwohl der Berg technisch gesehen ganz einfach machbar wäre.

Genau in solchen Situationen ist aber Durchhaltevermögen gefragt. Ganz nach dem Motto „die Zähne zusammenbeißen“ heißt es weitergehen und immer einen Schritt vor den anderen setzen. Früher oder später ist der Gipfel erreicht und dann – oder spätestens im Nachgang ist die Freude, dass man nicht aufgegeben hat, umso größer.
 

Wertschätzung

Eine Bergtour hat vieles, das sie besonders macht und jeder hat andere Ansprüche an sie. Mal ist es der Gipfel, den man schon lange einmal seinem Tourenbuch hinzufügen wollte, mal die tolle Aussicht auf der Tour und des Öfteren ist auch die anschließende Einkehr in der Hütte das Highlight der Wanderung.

Wichtig ist, dass man die Tour in all ihren Facetten genießt. Ebenso sollte man aber immer auch anderen Mitgliedern in der Gruppe mit Wertschätzung und Rücksicht entgegen treten. Sei es, indem man auf die Worte und Anweisungen des Bergführers hört oder indem man auf eventuell schwächere Mitglieder in der Gruppe achtet – eine Bergtour soll schließlich für jeden Teilnehmer der Gruppe ein besonderes Erlebnis sein - und auch von allen heil überstanden werden. 
 
(mar)