Bergsteiger Testbericht: K2 Wayback 96 | BERGSTEIGER Magazin

Bergsteiger Testbericht: K2 Wayback 96

Jedes Jahr neue Trends und Modelle sowie eine riesige Auswahl: Der Weg zum Traumski ist für potenzielle Käufer nicht immer einfach. Wir sorgen für die richtige Orientierung und hatten bereits die besten Modelle für den Winter 2019/20 im Test, unter anderem den K2 Wayback 96.
 
Im Bergsteiger Test: K2 Wayback 96 © Hersteller
Im Bergsteiger Test: K2 Wayback 96


Charakter: Die Brücke zwischen Tour und Freetouring schlägt der Wayback 96 von K2. Ein Ski mit beeindruckenden Abfahrtsqualitäten, der allerdings einen technisch guten und kräftigen Fahrer erfordert. Der Ski liegt sehr satt und lässt sogar Freeride-Gene durchschimmern. Für einen Tourenski ist er recht stramm abgestimmt. Damit liegen ihm lange Schwungradien und hohes Tempo. Der Wayback 96 mag es, wenn sein Fahrer Gas gibt. Kurzschwünge funktionieren zwar auch gut, erfordern allerdings eine beherzte Schwungeinleitung und entsprechend Druck. Im Pulver wie im Sulz bietet der Wayback 96 guten Auftrieb. In steilen Couloirs vermittelt er durch seine Stabilität viel Sicherheit. Der Kantengriff ist gut. Nur auf verharschten Hängen und auf harten Pisten wünscht man sich noch einen Tick mehr Biss. Ein vielseitiger Ski, der mit etwas mehr Rebound noch mehr Spaß machen würde. Sportliche Fahrer bekommen mit dem Wayback 96 einen sehr leistungsstarken Tourer. Gemessen an der Abfahrtsperformance bietet er ein attraktives Gewicht.

Details des K2 Wayback 96:

  • Kategorie: Tour
  • Verfügbare Längen: 170 / 177 / 184 cm
  • Taillierung: 128 – 96 – 115 mm
  • Radius: 22 m (177 cm)
  • Gewicht: 1460 g (177 cm)
  • Preis: 599,95 €
  • Info: www.k2snow.com

Die Testergebnisse

  • Powder: 8 von 10
  • Weicher Schnee: 8 von 10
  • Harter Schnee: 8 von 10
  • Wendigkeit: 6 von 10
  • Laufruhe: 9 von 10
  • Kantengriff: 8 von 10
  • Auftrieb: 8 von 10
  • Gewicht: 7 von 10
Für wen geeignet? Sportliche, gute Skifahrer und Könner, die viel Wert auf hohe Abfahrtsperformance legen und bergab gerne etwas schneller unterwegs sind