Von der Frostbeule bis zum Schnee-Tollpatsch – welcher Winter-Typ am Berg bist du?

Von der Frostbeule bis zum Schnee-Tollpatsch – welcher Winter-Typ am Berg bist du?

Auf Skitouren und beim Winterwandern treffen wir auf die verschiedensten Mitmenschen und unter ihnen gibt es auch echt skurrile Wintersportler. Langweilig wird es mit diesen 6 Winter-Typen am Berg nie – erkennst du dich in einem davon wieder?
 
 
Schnee-Tollpatsch © Adobe Stock/ARochau
Frostbeule oder Schnee-Tollpatsch: Welcher Winter-Typ bist du?

Auch im Winter können leidenschaftliche Wander-Fans nicht genug von den Bergen bekommen. Ob bei einer Skitour, beim Schneeschuhwandern oder bei einem gemütlichen Waldspaziergang – die verschneiten Winterlandschaften sind einfach zu reizvoll, um in der kalten Jahreszeit in der warmen Wohnung zu bleiben.

Durch die vielen Menschen, die die Berge für sich entdecken, gibt auch es eine Vielzahl an Persönlichkeiten, denen man beim Wandern begegnet. Wir stellen 6 Berg-Typen vor, die man vor allem im Winter immer wieder antrifft.  
 

1. Der frühe Vogel

Diesem Winter-Typen kann es nicht schnell genug gehen. Schon beim ersten Anzeichen von Schnee in den Bergen erlöst er seine Tourenski oder Schneeschuhe aus ihrem Sommerschlaf. Dabei ist es egal, ob überhaupt eine geschlossene Schneedecke vorhanden ist, oder ob anderswo noch Wanderer in kurzen Hosen unterwegs sind.

Auch am Tourenziel möchte er stets der Erste sein und so viel Bergeinsamkeit wie möglich erleben – kein Wunder, dass er da gleich in seiner Wanderkleidung ins Bett geht und schon mitten in der Nacht aufsteht, um in die Berge aufzubrechen.
 

2. Die Frostbeule

Der Frostbeule ist eigentlich immer kalt. Egal, ob die Tour einen steilen Anstieg beinhaltet oder an einem sonnigen Tag mit frühlingshaften Temperaturen stattfindet. Nicht einmal fünf Bekleidungsschichten am Körper schaffen es, diese Person warm zu halten. Wirklich erfroren ist die Frostbeule zum Glück noch nie – doch bis ihr wieder warm wird, kann es lange dauern.

Meist können erst ein Heißgetränk und eine warme Decke daheim vor dem Kamin für Besserung sorgen. Ab und an muss man aber auch bis zum Sommer warten, bis die Frostbeule wirklich wieder auftaut!

Frostbeule
Egal, wie die Temperaturen letztendlich sind: Der Frostbeule ist immer kalt. Foto: Adobe Stock/raisondtre


3. Der Wampen-Winterwanderer

Allzu oft ist es das schlechte Gewissen, das diesen Winter-Typ in die heimischen Berge treibt. Ein zu üppiges Weihnachtsessen oder ein paar Kekse zu viel haben einen kugelrunden Bauch geschaffen, dem spätestens am Neujahrstag der Kampf angesagt wird.

Daher heißt es nun: viel Bewegung an der frischen Luft! So einfach ist das aber gar nicht, denn blöderweise hat sich mit der Strandfigur auch die gute Kondition aus dem Staub gemacht. Und die Kilos purzeln wohl nicht so schnell, wie erhofft – denn eine zünftige Gipfelbrotzeit darf auch im Winter nicht fehlen!
 

4. Der Schnee-Tollpatsch

Diesen Typen gibt es wohl in jeder Wandergruppe und gerade im Winter ist er nicht dafür bekannt, elegant seine Spuren im Schnee zu hinterlassen. Egal, wie vorsichtig er ist und wie bedacht er seine Schritte setzt: Im Tourenverlauf landet er immer wieder mit voller Wucht im Schnee. Am meisten freut das natürlich seine Mitwanderer, denn für sie ist die Wander-Performance des Schnee-Tollpatschs Unterhaltung pur.

Weniger Spaß an der Sache hat der Tollpatsch selbst. Spätestens nach dem dritten Sturz hat er genug Schnee in seiner Kleidung, um von großen Skigebieten als wandelndes Schneedepot angeheuert zu werden. 

 Schnee-Tollpatsch
Keine Wandergruppe kommt ohne ihn aus: Der Schnee-Tollpatsch. Foto: Adobe Stock/hpbfotos


5. Der Equipment-„Experte“

Dieser Winter-Typ ist dafür bekannt, dass er seine Touren stets mit der besten und neuesten Ausrüstung bestreitet. Dafür greift er gerne etwas tiefer in die Tasche und so kann er schon einmal den Gegenwert eines Kleinwagens auf den Berg tragen. Ein paar Vertreter dieses Typs sind sogar der Meinung, dass teure Ausrüstung eine gute Vorbereitung und das nötige Know-How ersetzen kann.

Diese Einstellung bereuen sie aber spätestens dann, wenn die Rechnung für den Bergrettungs-Einsatz ins Haus flattert. Denn selbst die beste Ausrüstung hilft nicht viel, wenn man nicht damit umgehen kann …


6. Der High Society-Wanderer

Wer glaubt, dass sich dieser Winter-Typ nur in Nobel-Skigebieten aufhält, der irrt. Denn auch auf einfachen Winterwanderwegen soll er schon gesichtet worden sein. Der High Society-Wanderer unterscheidet sich von seinen Mitwanderern dadurch, dass er sündhaft teure Pelzprodukte der klassischen Funktionskleidung vorzieht und auch sein kleiner Accessoire-Chihuahua ist bei der Tour immer mit dabei.

Egal, ob er den Gipfel zu Fuß, auf Skiern oder gleich mit dem SUV erklimmt – oben angekommen gibt’s bei diesem Typ immer ein Gläschen Aperol zur Belohnung. Wir sagen Prost!

Aperol
Ein Gläschen Aperol am Gipfel - das Highlight des High-Society-Wanderers. Foto: Adobe Stock/christakramer


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