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22.01.2020
13:20
14:05

Oman

Die Rundreise durch Oman führt durch eine grandiose Landschaft: von der Region Maskat in die Berge des Djabal Akhdar und durch die Sayq-Hochebene bis zur Oasenstadt Nizwa. Oman ist ein moderner, weltoffener Staat, der sich trotz der Modernisierung viel von seinem orientalischen Flair bewahrt hat. Er gilt als sicheres Reiseziel und nimmt innerhalb der islamischen Religionskonflikte eine neutrale Position ein. Oman, das Land im Südosten der Arabischen Halbinsel, hat sich in den vergangenen 45 Jahren von einem mittelalterlichen zu einem modernen Staat entwickelt - dank des aufgeklärten Sultans Qabus ibn Said und sprudelnder Erdöleinnahmen. Die Omanis fühlen sich dennoch ihren Traditionen verpflichtet. Die Modernisierung des Landes geschah vorsichtig, es gab keinen harten Schnitt zwischen gestern und heute. So hat das Land viel von seinem orientalischen Flair bewahrt. In der Hauptstadtregion, die rund um die benachbarten alten Hafenstädte Maskat und Matrah gewachsen ist, haben die Omanis bewusst auf den Bau von spektakulären Hochhäusern wie in Dubai verzichtet und sich an traditionell geprägter Bauweise orientiert. Im Suq von Matrah oder in den alten Oasenstädten fühlt man sich wie im Morgenland vergangener Zeiten. Die vorherrschende Religion ist die ibaditische Lehre. Die Ibaditen bilden eine religiöse Sondergemeinschaft des Islam, der die Bevölkerungsmehrheit im Land angehört. Sie sind weder Sunniten noch Schiiten. Innerhalb der islamischen Religionskonflikte kann Oman daher neutral sein. So kann man Oman auch ganz individuell entdecken - zum Beispiel in einem Geländewagen. Auch das Filmteam war in einem solchen Auto unterwegs. Die Rundreise führte durch eine grandiose und vielfältige Landschaft. Nach einem Streifzug durch die Hauptstadtregion Maskat ging es in die Berge des Djabal Akhdar. Sie sind Teil des Hajar-Gebirgszugs mit seinen bis zu 3000 Meter hohen Gipfeln. In der Sayq-Hochebene betreiben die Oasenbauern wie eh und je Landwirtschaft - mithilfe des Bewässerungssystems Falaj. In der Oasenstadt Nizwa mit ihrem wehrhaften Fort findet noch immer jeden Freitag der traditionelle Viehmarkt der Beduinen statt. Weiter führte die Reise in den Osten des Omans. Entlang der Küste am Arabischen Meer Richtung Maskat kommt man als Reisender der Natur sehr nahe - die Eindrücke sind unvergesslich: Savanne, Steilküste, Wadis, Strände, Dünen, die in den gelben Sand der Wahiba-Wüste übergehen, Übernachtungen im Zelt. In Sur, einer alten Seefahrerstadt, werden noch heute die traditionellen Daus gebaut - in luxuriöser Version für wohlhabende Freizeitkapitäne. Die Reise endet in den Bergen - der Gebirgszug Hajar führt bis an die Küste heran, von Djabal Bani Djabr hat man einen weiten Blick über das Meer.

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