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Das ist bei Skitourenschuhen zu beachten

Ein Skitourenschuh muss nicht nur gut passen, sondern noch einige andere Kriterien erfüllen. Was beim Kauf und auch danach alles zu beachten ist, erklärt Skitourenexperte Schorsch Nickaes.
Nickaes Schorsch kniet im Schnee neben seinen Skiern. © DYNAFIT
DYNAFIT Product Director Schorsch Nickaes stand schon öfters auf dem Siegertreppchen von Skitouren-Wettkämpfen.
Vom ultraleichten Race-Schuh hin zum abfahrtsorientierten Free-Tourer: Die Tourenskischuhe sind einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände und für jede Facette des Sports gibt es passende Modelle. DYNAFIT Product Director Schorsch Nickaes erklärt, worauf es beim Kauf ankommt, wie man seine Schuhe richtig pflegt und was es mit der neuen Lifetime Guarantee auf sich hat.


Fangen wir bei den Basics an: Wodurch unterscheidet sich ein Tourenski von einem alpinen Skischuh?

Schorsch: Rein optisch sehen sich Tourenskischuhe und alpine Skischuhe erst mal recht ähnlich, technisch gibt es aber einige Unterschiede und Besonderheiten. Der größte Unterschied ist sicherlich der Ski-Walk-Mechanismus. Tourenskischuhe können für den Aufstieg geöffnet werden und ermöglichen so eine natürliche und kraftsparende Gehbewegung bergauf. Für die Abfahrt kann der Mechanismus geschlossen werden, sodass der Schaft wieder fixiert ist und dem Fuß Halt für die Abfahrt bietet.

Darüber hinaus spielt natürlich das Gewicht eine große Rolle. Tourenskischuhe sind in der Regel deutlich leichter als ihre alpinen Kollegen. Außerdem haben Tourenskischuhe eine profilierte Sohle, damit man beim Gehen außerhalb der Bindung – beispielsweise in sehr steilem Gelände, auf schmalen Graten oder vom Skidepot zum Gipfel – guten Grip hat. Last but not least: Über 90 % der Tourenskischuhe besitzen an der Schuhspitze sogenannte Inserts, damit sie mit Pin-Bindungen genutzt werden können.

Ein Tourenskigeher in einer traumhaften Winterlandschaft.
Ein Tourenskischuh ermöglicht eine natürliche und kraftsparende Gehbewegung bergauf. Foto: DYNAFIT.


Welche Arten von Tourenskischuhen gibt es und wie finde ich den richtigen Schuh für mich?

Der Skitourensport ist sehr vielfältig und dementsprechend gibt es auch ganz unterschiedliche Arten von Tourenskischuhen. Beim Kauf sollte ich mich daher vor allem fragen, wo der Schuh in erster Linie zum Einsatz kommen soll. Grundsätzlich kann man zwischen abfahrts- und aufstiegsorientierten Modellen unterschieden. Für Aufsteiger gibt es sehr leichte, flexible und bequeme Skitourenschuhe, während bei abfahrtsorientierten Tourengehern die Stabilität im Vordergrund steht.

Ein Mittelweg sind Allrounder, die sowohl im Aufstieg als auch bei der Abfahrt überzeugen. Im Wettkampfbereich sieht es noch mal etwas anders aus; hier zählt jedes Gramm und die Tourenskischuhe sind auf das absolute Minimum reduziert. Hier muss man aber auch klar sagen: Mit reinrassigen Race-Schuhen sollte man schon ein guter Skifahrer sein, um sicher ins Tal zu kommen.


Worauf sollte man beim Kauf eines Tourenskischuhs achten?

Wenn die Frage nach dem Einsatzgebiet geklärt ist, dann geht es ans Probieren. An einem Tourenskischuh, der drückt oder zu groß ist, wird man nicht viel Freude haben. Dementsprechend sollte man sich Zeit nehmen, um den Schuh zu finden, der perfekt passt. Der zweite wichtige Faktor neben der Passform ist die Kompatibilität mit der Bindung. Nicht jeder Schuh passt auf jede Bindung – egal ob es sich nun um eine Rahmen-, Pin- oder Hybridbindung handelt.

Wir garantieren ein perfekt funktionierendes System mit DYNAFIT Pin-Bindungen nur zusammen mit Tourenskischuhen, die mit den original zertifizierten DYNAFIT Inserts ausgestattet sind. Diese erkennen Verbraucher an dem orangenen Aufkleber an der Schuhspitze.

Ein gelber Skitourenschuh der Marke DYNAFIT.
Passt der Schuh zur Bindung? Foto: DYNAFIT.


DYNAFIT gewährt seit Oktober 2021 eine lebenslange Garantie auf alle Tourenskischuhe. Was bedeutet diese Lifetime Guarantee?

Nachhaltigkeit ist für uns ein wichtiges Thema, nicht nur in der Produktion selbst, sondern auch bereits bei der Entwicklung und Konstruktion. Für uns bedeutet Nachhaltigkeit immer auch Langlebigkeit. Wir sind stolz auf die hohe Qualität und lange Lebensdauer unserer Produkte und unterstreichen das mit unserer Lifetime Guarantee. Auf unsere Bindungen gibt es diese bereits seit 2019.

Im Herbst haben wir sie auch für den Bereich Tourenskischuhe eingeführt. Die Garantie bezieht sich nicht auf die Lebenszeit des Kunden, sondern auf die Lebensdauer des Produkts. Der Lebenszyklus eines Tourenskischuhs und dessen Material, Komponenten und Konstruktion betragen fünf Jahre.

Um die Lifetime Guarantee zu erhalten, muss man seine neuen Tourenskischuhe lediglich innerhalb eines Jahres nach Kauf auf unserer Webseite registrieren. Diese Garantie deckt sämtliche Material- und Verarbeitungsmängel ab. Schäden, die durch normalen Verschleiß, Modifikation oder unbefugte Reparaturen verursacht werden, fallen nicht unter die Lifetime Guarantee.


Es gibt unzählige Kombinationsmöglichkeiten aus Ski, Bindung und Schuhen. Welche Rolle spielt der Tourenskischuh im Set-Up?

Ski, Bindung, Schuhe und Felle bilden eine Einheit. Es macht keinen Sinn, einen abfahrtsorientierten Schuh mit einem ultraleichten Race-Ski zu fahren und umgekehrt. Unsere Marke bietet Skitourengehern für jede Spielart dieses Sports ein perfekt abgestimmtes, effizientes Set-up – bestehend aus Ski, Bindung und Tourenskischuh. Entscheidend ist die Frage: Wo und wie bin ich unterwegs? Dementsprechend wähle ich die Kombination, die zu mir, meinem Können und meinem Einsatzbereich passt.

Ein gelber Tourenskischuh der Marke DYNAFIT.
Wo und wie bin ich unterwegs? Der Skitourenschuh muss nicht nur gut sitzen, sondern auch zum Einsatzbereich passen. Bild: DYNAFIT.


Was ist der Unterschied zwischen einem Damen- und einem Herrenmodell?

Die meisten Tourenskischuhe gibt es in unterschiedlichen Versionen für Damen und Herren. Damenschuhe sind in der Regel etwas leichter und speziell auf die weibliche Anatomie zugeschnitten, beispielsweise bieten sie einen schmäleren Leisten und etwas mehr Platz im Wadenbereich. Optisch sind unsere Tourenskischuhe auf die jeweilige Kollektion abgestimmt, damit die Ausrüstung von Kopf bis Fuß eine Einheit bildet.


Woran erkenne ich einen hochwertigen Tourenskischuh?

An der Verarbeitung und dem Material. Bei hochwertigen Tourenskischuhen kommen Materialien wie Grilamid, Carbon oder andere Qualitäts-Kunststoffe zum Einsatz, die sich durch lange Haltbarkeit, Stabilität und geringes Gewicht auszeichnen. Auch an der Verarbeitung erkennt man oft schon auf den ersten Blick, ob man es mit einem Qualitätsprodukt zu tun hat. Die Schnallen und der Ski-Walk-Mechanismus werden häufig geöffnet und geschlossen und müssen daher einiges aushalten und stabil sein. Hier kommt zudem der Faktor Intuitivität ins Spiel. Ein guter Tourenskischuh kommt ohne viel Erklärungen aus.


Wie wichtig ist der Liner? Welche Unterschiede gibt es?

Der Liner spielt eine große Rolle für Komfort und Passform. Es gibt sehr voluminöse Liner und eher minimalistische – je nachdem für welchen Einsatz. Bei abfahrtsorientierten Schuhen sind die Liner deutlich dicker und wärmer als beispielsweise bei einem Race-Schuh, mit dem man möglichst schnell und leicht unterwegs sein möchte. Die meisten Innenschuhe sind thermoformbar, das heißt, man kann sie individuell an die eigene Fußform anpassen lassen für eine perfekte Passform. Das sollte man aber nicht daheim im Backofen machen, sondern im Fachhandel.

Schorsch Nickaes kniet im Schnee, neben ihm liegen seine Skitourenskier.
Schorsch Nickaes weiß, worauf es ankommt. Foto: DYNAFIT.


Wo werden die DYNAFIT Tourenskischuhe produziert?

Alle unsere Tourenskischuhe werden in Handarbeit im italienischen Montebelluna gefertigt. Einzige Ausnahme sind die Pierre Gignoux DNA Race-Boots, die in Frankreich hergestellt werden.


Kann ich die Tourenskischuhe vor dem Kauf testen?

Wir veranstalten über den Winter hinweg zahlreiche Events, bei denen man unsere Tourenskischuhe testen kann. Außerdem gibt es mittlerweile zahlreiche Skitourenparks, wo man über unsere Handelspartner vor Ort Ausrüstung und natürlich auch Schuhe ausleihen kann.


Was sollte man bei der Pflege von Tourenskischuhen beachten? Was kann ich tun, damit mein Schuh lange hält?

Im Hinblick auf einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt und unseren Ressourcen ist es für uns essentiell, dass unsere Produkte zuverlässig und langlebig sind. Bei der Entwicklung und Produktion haben wir dies immer im Blick, aber natürlich kommt es auch auf den Konsumenten an. Wie bei allem gilt: Wer lange Freude an seinem Equipment haben will, der muss es sorgsam behandeln. Am wichtigsten ist, dass man seine Tourenskischuhe nach jeder Tour anständig trocknet. Sonst entstehen schnell unangenehme Gerüche oder im schlimmsten Fall schimmeln die Innenschuhe.

Den Liner zum Trocknen am besten aus der Schale nehmen, sodass auch die Sohle gut trocknen kann. Dabei sollte man aber weder Liner noch Schale direkt auf die Heizung, den Kachelofen oder eine andere Wärmequelle legen. Schnallen und Straps nach der Tour immer locker schließen, aber nicht zu fest. Auch den Ski-Walk-Mechanismus sollte man geschlossen halten. Die Schale kann man mit einem feuchten Tuch sauber wischen – aber bitte ohne aggressive Reinigungsmittel. Die Profilsohle sollte man nach jeder Tour anschauen und bei starker Verschmutzung zwischen den Stollen reinigen.

Ein blauer Skitourenschuh der Marke DYNAFIT.
Ein Tourenskischuh muss sorgsam behandelt werden. Foto: DYNAFIT.


Wenn die Saison dann leider vorbei ist: Wie lagert man Tourenskischuhe im Sommer am besten?

Optimal ist ein sauberer, kühler und dunkler Ort, der nicht feucht, aber auch nicht übermäßig trocken ist. Ein trockener Keller ist eine gute Wahl, im Speicher bzw. Dachboden kann es im Sommer dagegen schnell zu heiß werden. Fürs „Übersommern“ sollte man die Schnallen und den Ski-Walk-Mechanismus der Tourenskischuhe schließen – und natürlich muss man die Schuhe nach der letzten Tour der Saison sorgfältig trocken.


Zurück zum Thema Lifetime Guarantee. Falls man doch etwas zu beanstanden hat: Wie funktioniert die Reklamation?

Eine Reklamation kann direkt bei DYNAFIT oder auch beim Händler, bei dem das Produkt gekauft wurde, erfolgen. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Tourenskischuh innerhalb eines Jahres ab Kauf auf unserer Webseite registriert wurde. Dort gibt es dann auch ein entsprechendes Formular, um den Garantiefall einzureichen. Unser Customer Service kümmert sich dann um den Rest. Je nachdem, wo das Problem liegt, wird der Schuh entweder repariert oder ersetzt, falls eine Reparatur nicht möglich ist. Das muss dann im Einzelfall geprüft werden.


Kann ich meine Tourenskischuhe auch unabhängig von einem Garantieanspruch reparieren lassen?

Wir wollen, dass unsere Produkte lange genutzt werden, daher spielt das Thema Reparatur für uns eine sehr wichtige Rolle. Nahezu alle Bestandteile unserer Tourenskischuhe sind auch als Ersatzteile verfügbar – von der Schnalle hin zum kompletten Liner. Natürlich muss man aber immer im Einzelfall prüfen, ob ein Schuh noch repariert werden kann. Wer seinen Tourenskischuh im Fachhandel gekauft hat, der wendet sich am besten zuerst an den entsprechenden Händler. Bei Schuhen, die direkt in unserem Online-Shop gekauft wurden, ist unser Customer Service die richtige Anlaufstelle, um das weitere Vorgehen zu klären.



*Die beiden Modelle DNA by Pierre Gignoux und DNA Pintech by Pierre Gignoux sind von der Lifetime Guarantee ausgenommen.
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