Bouldern am Gardasee | BERGSTEIGER Magazin
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Bouldern am Gardasee

Traumhaft schöne Landschaft und ein ganzjährig mildes Klima: Unter Boulderern ist die Gegend rund um den Gardasee längst kein Geheimtipp mehr. Weniger bekannt ist, dass besonders am Nordufer überraschend vielfältige Spots warten.
Immer wieder schön: der Gardasee © meineresterampe (CC0 1.0) – pixabay.com
Immer wieder schön: der Gardasee

Arco: Auch für Boulderer ein Hotspot 

Arco dürfte passionierten Boulderern schon längst ein Begriff sein, gilt der pitoreske Luftkurort doch als "Welthauptstadt des Sportkletterns" und wartet in der Umgebung nicht nur mit attraktiven Spots auf, sondern – inmitten seiner verwinkelten Gassen – mit fast zweihundert Kletterläden für die passende Ausrüstung. Auch das jährlich stattfindende Rock Master Festival, bei dem es auch Boulderwettkämpfe gibt, ist längst eine feste Größe in der Szene. 

Beherrscht wird Arcos Kulisse vom steil aufragenden Burgberg Monte Colodri – und genau der bietet Boulderern Gelegenheit, ihr Können zu erproben. So lockt an seinen Osthängen, etwa zwei Kilometer nördlich von Arco, der Boulder-Klettergarten Massi di Prabi. Zu Füßen der Kalkfelswände finden sich zahlreiche und vielfältig geformte Felsblöcke. Hier lassen sich insgesamt 21 Routen mit vorwiegend leichten Schwierigkeitsgraden absolvieren. Entsprechend gut geeignet ist Massi di Prabi für Anfänger oder auch Familien mit Kindern. 

Passo San Giovanni: Vom Aufwärmparcours zum Boulderhighlight 

Keine zehn Kilometer von Arco entfernt liegt der Passo San Giovanni – beliebt lange Zeit eher bei Kletterern. Dabei bietet der attraktive Naturspot zahlreiche Blöcke, die gerade Boulderherzen höherschlagen lassen und längst nicht nur als Aufwärmparcours für Kletterer taugen. Unter Boulderern gilt der Passo San Giovanni mittlerweile als Geheimtipp, der sich durchaus lohnt: Es gibt bereits einige markierte Linien, aber noch viel unentdecktes Potenzial in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Allerdings gelten manche der Blöcke mittlerweile als arg abgespeckt. Ein Crashpad ist vereinzelt empfehlenswert. 

Erreichbar ist der Passo San Giovanni am besten mit dem Auto von Arco aus: Hinter dem Ortsausgang von Nago beginnt der kurze Fußweg zum Bouldergebiet beim Hotel Passo S. Giovanni. 

Monte Albano: Bouldern zu Füßen des Klettersteigs 

Ähnlich wie im Falle des Passo San Giovanni war auch der Monte Albano bei Mori – etwa fünfzehn Kilometer von Arco entfernt – lange hauptsächlich für seinen spektakulären Klettersteig bekannt. Doch auch Boulderspots befinden hier, die teils noch kaum erschlossen wirken, obwohl sich nach der Sanierung des Klettersteigs auch insgesamt die Infrastruktur verbessert hat. Das Gelände ist eben und damit absprunggeignet, neben einer Handvoll erkundeter Routen kann auch eigenständig noch gut nach Problemen gesucht werden. 

Boulder City Pietramurata: Boulderspaß in der Halle 

Wer lieber indoor bouldert, ist mit einem Besuch in der Boulderhalle Boulder City in Pietramurata gut beraten. Auch dieser Ort ist von Arco aus gut zu erreichen. Insgesamt 650 Quadratmeter Fläche gibt es hier, die Blöcke sind bis zu fünf Meter hoch. Boulderer können sich hier an gut 150 Problemen austoben – Anfänger kommen dabei ebenso auf ihre Kosten wie Fortgeschrittene.
 

Aktivurlaub am Gardasee

Durch die attraktiven Angebote einschlägiger Reiseanbieter wie Lastminute ist der Gardasee längst Top-Adresse für alle Aktivurlauber, die es in die Sonne zieht. Neben Bouldern und Klettern, Wandern und Radfahren ist der Gardasee auch für den Wassersport bestens geeignet. Umfassende Informationen zu den Aktivitäten und Angeboten, Orten und aktuellen Events rund um den Gardasee bietet die Webseite gardasee.de.
 
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