Test: Mit welchem Multitool Sie am besten gewappnet sind.

Multitools im Test

Ja länger die Bergtour, desto wichtiger ist es, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Ob Multitool oder Taschenmesser – hier erfahren Sie, wie Sie für Ihre Zwecke optimal ausgerüstet sind.
(Aus BERGSTEIGER 09/2012)

 
Schnipp Schnapp Schwuppdiwupp - Multitools im Test © Bernd Ritschel (2), Andreas Strauß
Testbericht Multitools

Darauf sollten Sie achten:

  1. Verstauung: Die Teile des Minitools sollten sich leicht ausziehen lassen, ohne dass der Fingernagel umknickt (Taschenmesser meist strenger).
  2. Messer: Zumindest das Messer sollte sich durch spezielle Sicherungsmechanismen (bei Taschenmessern nicht vorhanden) arretieren lassen. Kombizange Die Schenkel der ausgeklappten
  3. Kombizange: sollten griffig, d. h. ergonomisch geformt oder mit Antirutschmaterial ausgestattet sein.
  4. Auswahl: Zange, Messer und Schere sollten zur Grundausstattung eines Multitools gehören, während Schrauberset, Eisenfeile oder Säge nur für bestimmte Einsatzbereiche sinnvoll sind.

Welches Multitool eignet sich wofür:

  • Bergtour: Das Taschenmesser oder Multitool sollte leicht und kompakt sein sowie bei Gebrauch sicher in der Hand liegen und eine Schere besitzen. Auf Hochtour sind unter anderem Zange und Metallfeile sinnvoll. Die Arretierung vor allem des Messers sollte gut sein.
  • Trekking (mit Zelt)/Camping: Das Multitool mit Zange sollte möglichst vielseitig sein, inkl. Säge und funktionierendem Dosenöffner. Alle Teile sollten Arretier-Sicherungen besitzen. Das Gewicht ist sekundär.
  • Technik: Das Multitool mit Zange sollte zum Fixieren und Verstellen von Steigeisen, Tourenbindung, Mountainbike etc. ein Schraubersortiment (ideal klein, groß, Kreuz, Mikro) sowie einen Bithalter mit Bitsätzen besitzen.

​Die Modelle im Überblick


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Text: Christian Schneeweiß; Fotos: Bernd Ritschel (2), Andreas Strauß
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