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11.06.2012

Neue Ära beim BERGSTEIGER

Seit heute ist der erste BERGSTEIGER unter der Verantwortung des neuen Chefredakteurs Michael Ruhland erhältlich.
 
 


Seit heute gibt es sie am Kiosk: die erste BERGSTEIGER-Ausgabe, die unter der Regie des neuen Chefredakteurs Michael Ruhland (47) entstanden ist. Das heißt nicht, dass alles anders ist als bisher, es gibt aber einige frische Impulse. Neu ist beispielsweise das große BERGSTEIGER-Interview, das künftig einen festen Platz im Heft haben wird.

Profi-Kletterer Stefan Glowacz erklärt in der Juli-Ausgabe, warum er die Kletterszene für zu brav und stromlinienförmig hält und bekennt sich zu »hochwertiger Pornografie«, was das Präsentieren seiner Expeditionen betrifft. Außerdem verrät Glowacz, warum er Spitzenkletterinnen wenig weiblich findet.

Unter dem Titel »Unsere Besten« startet eine Porträtreihe, die Spitzenkletterer, aber zum Beispiel auch Top-Bergfotografen vorstellt.  Den Anfang macht der BERGSTEIGER mit Chris Sharma, die die Grenzen seines Sports immer wieder nach oben verschiebt. Auch auf den ersten Seiten im Heft gibt es Neues zu entdecken: jeweils auf Doppelseiten Aktuelles zu den Themen Bergmedien und Umwelt und Nachhaltigkeit, den Comic »Bergwachteln« sowie eine Kolumne namens »Bergpredigt«, die vier Autorinnen und Autoren im Wechsel verfassen.

Vor seinem Wechsel zum BERGSTEIGER war der Journalist Michael Ruhland bei der Süddeutschen Zeitung in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Redakteur beim »Thema des Tages«. Der Diplom-Geograph und passionierte Bergsteiger hat zudem verschiedene Bücher veröffentlicht. Sein Vorgänger Andreas Kubin, der seit 1987 das Heft-Zepter in der Hand hatte, bleibt dem Verlag bis Ende des Jahres noch in beratender Funktion erhalten. Dann verabschiedet er sich in den Ruhestand – und kann sich ganz dem Sportklettern widmen, das er als Pionier mit geprägt hat.