Idyllisches Wandern im Zillertal | BERGSTEIGER Magazin

Idyllisches Wandern im Zillertal

Wer Spaß am Wandern hat, wird im Zillertal reichlich belohnt. Die 1.400 Kilometer an Wanderstrecken sind vorbildlich ausgeschildert und führen durch eine der vielfältigsten Wanderregionen. Von sonnigen Wiesen im Tal bis hoch zu den schroffen, steinernen Gipfeln der Berge – landschaftlich sind die Zillertaler Alpen fast nicht zu übertreffen.
 
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Das Zillertal gehört zu den vielfältigsten Wanderregionen.
Die Zillertaler Alpen ziehen sich vom Gerlos-Pass bis zum Brenner. Der Bergkamm mit den Dreitausendern, die sich aneinander reihen, ergibt eine idyllische Hochgebirgslandschaft mit steilen Bergflanken, grüne Almmatten und großen Gletschern.

Doch nicht von jedem Punkt aus sind die Wanderwege gut zu erreichen. Als idealer Ausgangspunkt für die Wanderungen und Bergtouren hat sich das hintere Zillertal etabliert. Hier befindet sich die Ortschaft Mayrhofen. Mit seinen teils weit verstreuten Ortschaften bildet es flächenmäßig die drittgrößte Gemeinde in Tirol. Als typischer Urlaubsort hat sich diese Gemeinde längst einen Namen gemacht.

Denn außer der Nähe zu den Dreitausendern ermöglicht Mayrhofen eine Vielzahl an Breitensportarten, Unternehmungsmöglichkeiten und Wellnessoptionen. Doch nicht von jedem Punkt aus sind die Wanderwege gut zu erreichen. Als idealer Ausgangspunkt für die Wanderungen und Bergtouren hat sich das hintere Zillertal etabliert. Hier befindet sich die Ortschaft Mayrhofen. Mit seinen teils weit verstreuten Ortschaften bildet es flächenmäßig die drittgrößte Gemeinde in Tirol. Als typischer Urlaubsort hat sich diese Gemeinde längst einen Namen gemacht.

Denn außer der Nähe zu den Dreitausendern ermöglicht Mayrhofen eine Vielzahl an Breitensportarten, Unternehmungsmöglichkeiten und Wellnessoptionen. Die ansässigen Unterkünfte, wie das ElisabethHotel sorgen nicht nur für einen angenehmen, erholsamen Aufenthalt, sondern geben einen Überblick über die vor Ort vorhandenen Freizeitaktivitäten. So gehören im Sommer Sportarten wie Klettern, Mountainbiking, Golfen oder Paragleiten mit zu den Favoriten der Besucher. 

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Die vorhandenen Freizeitaktivitäten ermöglichen auch Anfängern den Einstieg ins Wandern. Nordic Walking, Klettern und Co. sind geeignet, um ein Gefühl für das Gelände zu erhalten und dieses erst einmal zu erkunden. Auch leichtere Wanderwege, die nicht direkt zu den Gipfeln der Dreitausender führen, sind Anfängern ans Herz zu legen. Insgesamt gibt es etwa 15 leichte Wanderwege, 51 mittelschwere und 9 schwere, die vor allem für echte Wander-Profis gedacht sind.
  • Wanderrundweg Mayrhofen/Stumpfau
Wer noch nicht über ausreichend Kondition verfügt, sollte zunächst mit einem der kleineren Rundwanderwege vorlieb nehmen. Empfehlenswert ist der Rundwanderweg Mayrhofen-Stumpfau. Bei einer Strecke von 6,4 Kilometern und einer Höhendifferenz von nur 90 Metern ist die Strecke ohne Schwierigkeiten in etwa zwei Stunden zurückzulegen.


Gipfelerklimmung: Eine Herausforderung für die Bergsteiger.
  •  Mayrhofen bis Bärenbad 
Ein leichter bis mittlerer Wanderweg für Einsteiger ist die Wegstrecke zwischen Mayrhofen bis nach Bärenbad. Der Vorteil an dieser Strecke ist, dass der PKW-Verkehr auf dieser Strecke sehr begrenzt ist, da nur 100 PKW pro Tag ins Zillertal fahren dürfen. Für Fahrradfahrer und Wanderer macht das den Weg zu einer der beliebtesten Strecken. Während Radfahrer für die 15 Kilometer etwa eine Stunde einplanen sollten, benötigen Wanderer etwa drei bis vier Stunden. Mit 800 Metern Höhendifferenz auf der Strecke sollte allerdings schon eine gewisse Grundkondition vorhanden sein.
  • Mayrhofen bis Zillertal
Eine mittlere bis höhere Schwierigkeit weist die Wanderstrecke von Mayrhofen über den Zillergrund bis zum Adlerblick auf. Die Streckenlänge beträgt etwa 20 Kilometer, somit sollten 6 – 7 Stunden Zeit eingeplant werden.

Der Start für die Wanderstrecke befindet sich am Waldkreuz im Scheulingwald, in der Nähe des Waldfriedhofs. Zunächst muss der Straße Richtung Brandberg gefolgt werden. Nach dem kurzen Tunnel wird rechts abgebogen und den Wegweisern gefolgt. Zunächst geht es Richtung Zillergrund. Dann folgen Almstüberl, Klaushof, Häusling, In der Au, Bärenbad bis hin zum Adlerblick. Es empfiehlt sich, die einzelnen Wanderziele schon vorher zurecht zu legen, um die Highlights definitiv mitzunehmen. Für zwischendrin wird es vor Ort genügend andere Wander- und Spazierwege zur Auswahl geben.

Wandertipps im Zillertal

Landschaftlich gibt es auf allen Wegen etwas zu betrachten, dennoch führen mit die schönsten Strecken hinauf in die Berggipfel. Durch kühle Wälder, entlang von Bachläufen bis hin zu beeindruckenden Gletscherlandschaften lässt es sich dort bevorzugt im Sommer gut aushalten.

Als Alternative zu selbst gewählten Wanderstrecken können auch geführte Wanderungen gebucht werden. Hier muss niemand Sorge haben, dass er sich verläuft oder nützliches Wissen zu Land und Umgebung verpasst. Außerdem ergibt sich so Kontakt zu Einheimischen, die Wanderungen werden so unter Umständen insgesamt auch kommunikativer und geselliger.

Ein weiterer Tipp ist, nicht meinen zu müssen, dass jede Wanderung gänzlich zu Fuß zurückgelegt werden muss. Für einige Strecken lohnt es sich, einen Teil des Weges mit dem PKW, dem Zug oder dem Linienbus zurückzulegen. Außerdem werden mancherorts Wanderbusse eingesetzt, die einen vom Wanderziel wieder zurück zum Startpunkt bringen. Somit kann in kürzerer Zeit deutlich mehr Strecke zurückgelegt werden und es lassen sich auch Ziele erreichen, die sonst nicht erreichbar gewesen wären.

Ebenso interessant können die einzelnen Themenwege sein.  Hier wird die Bewegung mit Wissen von Natur und Umwelt ergänzt. In Hart im Zillertal findet sich ein Vogellehrpfad und ein Naturerlebnisweg. In Spieljoch-Fügen zeigt der Barfußweg seinen Reiz. Dieser ist fürs Barfußlaufen ausgelegt und ermöglicht durch verschiedene eingesetzte Materialien ein sinnliches Erlebnis.

Weitere interessante Highlights im Zillertal

Doch das Zillertal hat in der Tat mehr zu bieten als herrliche Luft und schöne Wanderwege. Wer seinen Aufenthalt auch damit verbringen möchte, einmal etwas völlig anderes zu tun, kann sich auf den Weg der Steinsucher begeben.

Wo Berge sind, lassen sich häufig auch Kristalle finden. Insbesondere in den Alpen gibt es Fundstätten. Schon 1745 wurden Funde von roten Granatkristallen im Tonschiefer gemacht. Doch wer sich auf Steinsuche begibt, benötigt ein geübtes Auge. Ist das einmal vorhanden und sind die richtigen Orte zum Suchen bekannt, lassen sich vor allem Granat und Bergkristalle finden. 


Eine Fahrt mit der Zillertalbahn sollten sich auch Wanderer nicht entgehen lassen.

Ebenso etwas fürs Auge, aber weniger anstrengend, ist eine Fahrt mit der Zillertalbahn. Die Strecke führt zwischen Mayrhofen und Jenbach entlang. Passiert werden zahlreiche Brücken und Tunnel durch eine malerische Landschaft. Die Bedeutung der Zillertalbahn für seine Anwohner kann auch dadurch erkannt werden, dass zum Jahreswechsel immer ein Silvesterzug mit Musik bereit steht, in dem der Jahreswechsel verabschiedet und wieder begrüßt werden kann. Als Extra-Schmankerl gibt es auch noch einen Kristallwagon der Zillertalbahn, der für besondere Anlässe gemietet werden kann. Über 60.000 Swarovski-Kristalle sorgen dann für ein wortwörtlich funkelndes Fahrerlebnis.

Ebenso sollten sich Besucher und Wanderer nicht den Besuch der auf 2500 Metern befindlichen Spannagel-Höhle entgehen lassen. Bei der Führung durch die beeindruckende Höhlenlandschaft werden einem die dort zu findenden Steine und Mineralien erklärt und Wissen über die Höhlenluft und das Höhlensystem vermittelt.
 
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