Wetterseite MetGIS: Kostenlose Light-Version online

Im BERGSTEIGER 05/2014 hatten wir bereits die Bergwetterprofis von MetGIS in unserem Webtipp vorgestellt. Nun gibt es neben den kostenpflichtigen Basic- und Pro-Wetterdaten auch eine kostenlose Light-Version. Diese deckt die gesamten Alpen ab und wird in manchen Teilen, besonders in Österreich, auch noch regionsspezifisch unterteilt. Zur freien Verfügung stehen Daten zu Temperatur, Niederschlag, Neuschnee, Wind und Schneefallgrenze, teils sogar im 3-Stunden-Rhythmus.
 
© www.metgis.com
Neuschneeprognose von MetGIS für die Glocknerregion
Seit diesem Jahr bietet der professionelle Wetterdienstleister MetGIS für Bergsteiger, Tourengeher und Skifahrer sehr kleinräumige Prognosen, auch für abgelegene Regionen. Ob es auf dem Gipfel stürmt oder wo genau am Weg der Schneefall einsetzt, sind damit keine Überraschung mehr. Dank der Einbeziehung sehr detaillierter Geländedaten in das Wetterberechnungsmodell werden erstmals auf dem Segment des Bergwetters die exakten Tourenbedingungen abgebildet. 

„Das Gelände hat einen großen Einfluss auf lokale Wettererscheinungen und darum beziehen wir hochdetaillierte topographische Daten in die Erstellung unserer Vorhersagen mit ein“, sagt Dr. Gerald Spreitzhofer, Geschäftsführer der MetGIS GmbH. Das Unternehmen ist Spezialist für punktgenaue Bergwetterprognosen und liefert mehrmals täglich aktualisierte Prognosewerte für die wichtigsten Hochgebirgsregionen der Welt.

Um möglichst detaillierte Vorhersagen für die Alpenregion, aber auch für internationale Trekking- und Skigebiete sowie für Expeditionsberge wie die Seven Summits liefern zu können, wird ein Berechnungsraster bis hinunter auf 30 Meter Auflösung verwendet. Die Abfrage erfolgt interaktiv durch den Nutzer, wobei meteorologische Prognosewerte für jeden einzelnen Kartenpunkt neben dem Mauszeiger sichtbar sind. Dem Bergsteiger, Tourengeher und Skifahrer wird dadurch eine individualisierte Einschätzung der Wettersituation geboten.

Temperaturprognosen für den Gipfelpunkt und den gesamten Auf- oder Abstiegsweg, das Aufeinandertreffen mit der Schneegrenze, die kleinräumige Erfassung von Windstärke und -richtung sowie lokale Neuschneeprognosen im 3-Stundenrhythmus bedeuten eine neue Qualität der Risikoeinschätzung für jegliche Unternehmung im Gebirge und Hochgebirge. Gleichzeitig wird es damit einfacher, begünstigte Wetterregionen gezielt anzusteuern.  

Durch Kenntnis der lokalen Temperatur-, Wind- und Niederschlagsprognosen sind nun auch treffendere Aussagen über die Lawinengefahr möglich. „Neuschnee und Wind sind einfach kritische Faktoren in dem Zusammenhang“, sagt Dr. Gerald Spreitzhofer, der dazu auch am Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos (Schweiz) gearbeitet hat.

MetGIS leistet auch in Extremsituationen gute Dienste; so unterstützen die Spezialvorhersagen seit 2013 auch Expeditionen wie „Nanga Dream“ - einem Versuch der Wintererstbesteigung des Nanga Parbat. Dabei werden die Wetterdaten in Echtzeit auf Satellitentelefone übertragen. Nicht nur Expeditionen verlassen sich auf MetGIS Prognosen, sondern auch professionelle Kunden, zum Teil weit außerhalb der Alpenregion. Die Lawinenwarndienste in den spanischen Pyrenäen und im indischen Himalaya, argentinische Skigebiete, der Wetterdienst Bhutans, aber auch chilenische Tagbauminen und Straßenverwaltungen greifen seit Jahren auf MetGIS-Prognosen zurück.

Privatkunden stehen die hochdetaillierten Prognosen seit diesem Jahr zur Verfügung, teils gratis und teils über einen Webshop. 
MetGIS-Prognosen auf einen Blick:

•    Hochdetaillierte, extrem kleinräumige Wetterprognosen
•    In 8 Sprachen für rund 200 Regionen weltweit, auch für entlegene Bergregionen
•    Mit interaktiven Karten und Vorhersagen für beliebige Punkte im Gelände
•    Für Privatpersonen und Geschäftskunden
•    Optimale Planung von Touren und weniger Risiko am Berg
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