Hütten am Stubaier Höhenweg - Neue Regensburger Hütte

Die Neue Regensburger Hütte

Die Neue Regensburger Hütte  steht auf 2287 Metern Höhe über dem Stubaital in einer einzigartigen Umgebung. Eine seltene Pflanzenwelt umgibt den Hüttenstützpunkt am Stubaier Höhenweg, und einzigartig ist auch der Blick auf den Habicht.
 
Das Hohe Moos mit der Regensburger Hütte © Mark Zahel
Das Hohe Moos mit der Regensburger Hütte
Die Sektion Regensburg hatte ihre alpine Heimat ursprünglich in den Grödner Dolomiten. Als nach dem Ersten Weltkrieg die Hütte auf der Cislesalpe durch Enteignung futsch war, musste man sich nach einem neuen »Arbeitsgebiet« umschauen. Man fand es im Herzen der Stubaier Alpen, genauer im Falbesoner Hochtal, wo damals noch eine Lücke im hochalpinen Wegeverbund klaffte. Die Neue Regensburger Hütte wurde 1930/31 direkt oberhalb eines Wasserfalls, an der Schwelle zum Hohen Moos, errichtet. Dieser idyllische Feuchtboden mit seiner seltenen Flora verleiht dem Standort ein ganz besonderes Flair.

Gleiches gilt für den Traumblick zum Habicht. Das Tourenspektrum der Neuen Regensburger Hütte – die übrigens ihre komplette Energie über ein hauseigenes Wasserkraftwerk bezieht – ist vom Charakter her ähnlich wie jenes der Franz-Senn-Hütte, nur nicht ganz so umfangreich. Die zünftigste Hochtour hat die Ruderhofspitze zum Ziel, während Östliche Knotenspitze, Vordere Plattenspitze und Basslerjoch die drei wandertauglichen Gipfel sind. Das Gros der Gäste ist aber wohl auf dem Stubaier Höhenweg unterwegs und wechselt anderntags zur Dresdner- bzw. Franz-Senn-Hütte.

Eckdaten zur Neuen Regensburger Hütte

Eigentümer: DAV Sektion Regensburg
Baujahr: 1931 Schlafplätze: 27 Betten, 56 Lager
Bewirtschaftet: Mitte Juni bis Ende September
Kontakt: Tel. 00 43/6 64/4 06 56 88
Internet: www.n-r-h.at
Zustieg: von Falbeson (1212 m) im Unterbergtal 3 Std.
 
Mark Zahel
Artikel aus Bergsteiger Ausgabe 06/2013. Jetzt abonnieren!
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