Hütten am Stubaier Höhenweg - Innsbrucker Hütte

Die Innsbrucker Hütte

Die Innsbrucker Hütte ist Ausgangspunkt für die Bergtour auf den Habicht, den höchsten Gipfel in den Stubaier Alpen. Außerdem stellt die Hütte auch den abschließenden Stützpunkt auf dem Stubaier Höhenweg dar.
 
Viele verbringen auf der Innsbrucker Hütte die letzte Nacht vor dem Abstieg. © Mark Zahel
Viele verbringen auf der Innsbrucker Hütte die letzte Nacht vor dem Abstieg.
Bei der Innsbrucker Hütte kommen gleich mehrere Vorzüge zusammen, die für starken Zulauf sorgen. Zum einen lockt die Lage am Pinnisjoch zwischen Stubai- und Gschnitztal Wanderfreunde von beiden Seiten herauf. Zweitens ist die Hütte einem wahren Primus von Berg quasi auf den Leib geschrieben und dient somit als Sprungbrett für nahezu hundert Prozent aller Habicht-Besteigungen. Und ein dritter, etwas subtilerer Grund sei auch noch angefügt: Am Pinnisjoch zeigt sich ein abrupter Wechsel zwischen Kalk und Urgestein. So verläuft die Tour zum Habicht beispielsweise vollständig über typisches Gneisgelände, während man sich gegenüber am anspruchsvollen Ilmspitz-Klettersteig gleichsam in die Dolomiten versetzt fühlt.

Auch die Gruppe der Tribulaune – Schaustück bei einer Siesta auf der Hüttenterrasse – gehört in diese geologische Kategorie. Kontraste, die jeden Landschaftsgenießer begeistern. Im Rahmen des Stubaier Höhenwegs darf auf der Innsbrucker Hütte rustikal Abschluss gefeiert werden. Keine Frage – eine tolle Tour!

Eckdaten zur Innsbrucker Hütte (2370m)

Eigentümer: OeAV Sektion Touristenklub Innsbruck
Baujahr: 1884
Schlafplätze: 30 Betten, 100 Lager
Bewirtschaftet: Ende Juni bis Anfang Oktober
Kontakt: Tel. 00 43/52 76/2 95
Internet: www.innsbrucker-huette.at
Zustieg: aus dem Gschnitztal 3 Std; aus dem Stubaital (Neder) mit dem Wandertaxi oder zu Fuß bis zur Karalm (1747 m), von dort 2 Std.

Weitere Hütten im Stubai
Zum Stubaier Höhenweg
Mark Zahel
Artikel aus Bergsteiger Ausgabe 06/2013. Jetzt abonnieren!
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren