Im Test: Patagonia Men’s R2 | BERGSTEIGER Magazin
Bergsteiger Testbericht: Hybridjacken

Im Test: Patagonia Men’s R2

Wer sich bei schweißtreibendem Bergsport in der kühleren Jahreszeit nach dem Zwiebelprinzip kleidet, hat oft ein Problem: Das Fleece wird bald zu warm und das Shirt allein ist zu kalt. Besser, man greift zu Hybridjacken nach dem Prinzip des Bodymapping: Wir haben die Patagonia Men’s R2 für Sie getestet.
 
Im Bergsteiger Test: Patagonia Men’s R2 © Hersteller
Im Bergsteiger Test: Patagonia Men’s R2
Kuscheliges Taschenwunder: Das warme Fleece ist super komfortabel, sehr elastisch und hoch dampfdurchlässig. Als solches kommt es bei Kälte voll zur Geltung, an kühlen Tagen eher als Wärmefleece. Das Taschenwunder eignet sich für Winteraufstiege aller Art, außer Klettern.
  • Konstruktion: Dehnbare und luftige, lange Wärmefleece-Jacke mit windresistentem RV und dampfdurchlässigen Einsätzen (Seiten/Unterärmel). Schweißsaugender Kragen, dehnbare Ärmelabschlüsse, Elastikbündchen, 4 Taschen innen und außen
  • Stärken: Die gesäßlange, anliegende Jacke wärmt gut, ist trotzdem sehr dampfdurchlässig und kühlt den Körper an den Seiten. Kaum spürbar, verrutscht nicht, kuschelig. Viele große Taschen inkl. Wärmefächer innen. Abschlüsse lassen etwas Luft durch. Vorne etwas wärmer
  • Schwächen: Kaum Windabweisung, keine Wasserabweisung, d.h. kein Wetterschutz. geringer Wärmeschutz an den Seiten bei Pausen spürbar

Details und Bewertung der Patagonia Men’s R2

  • Preis: 170,- €
  • Info: www.patagonia.com
  • Gewicht: 450 g in XL
  • Materialkombination: Polartec thermal Pro-Zottelfleece; Power grid-Waffelfleece mit Elastan. Bluesign-zertifiziert
Christian Schneeweiß
Artikel aus Bergsteiger Ausgabe 10/2016. Jetzt abonnieren!
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