6 Outdoor-Uhren im Test | BERGSTEIGER Magazin
Bergsteiger-Kaufberatung

6 Outdoor-Uhren im Test

Die klassischen Outdoor-Uhren mit Barometer, Höhenmesser und Kompass haben sich in den letzten Jahren zu GPS-Computern am Handgelenk entwickelt, welche Routen aufzeichnen, die Höhe zuverlässig anzeigen und alle relevanten Trainingsdaten erfassen. Beide Varianten haben ihre Berechtigung. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Unterschiede. 


 
 
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Multifunktionstalente: Outdoor-Uhren

Outdoor-Uhren mit Zeit-, Höhen- und Richtungsanzeige lassen sich in zwei Grundtypen unterteilen: Die klassischen Instrument-Uhren besitzen einen barometrischen Höhenmesser und einen Kompass sowie einen Barometer. Raffiniertere Modelle dieses Typs bieten sogar einfache Höhenverlaufslogs oder eine Sonnenstandsanzeige. Diese Modelle haben einen großen Vorteil: Sie funktionieren mit Austauschbatterie etwa ein Jahr oder als Solarlader bei regelmäßiger Sonnenaussetzung praktisch unbegrenzt, statt nur einige Tage wie die akkubetriebenen GPS-Uhren. Diese sind stromfressende »Tracker«, die den Trainingsverlauf und die Route mit Satellitenortung (GPS, meist plus Glonass) aufzeichnen. Inzwischen verfügen sie meist über einen unkomplizierten Pulsmesser mit Blutflussmessung am Handgelenk statt des präziseren Brustbands mit Funkverbindung (bei Suunto optional). Diese Modelle dienen primär der Anzeige der Leistung (z. B. Energieverbrauch, Höhenmeter pro Minute, Geschwindigkeit und Distanz) in unterschiedlichen Aktivitätsmodi und können die Daten inklusive Routenverlauf auf den PC übertragen. Wegen der sehr unterschiedlichen Funktionsweisen der Uhren haben wir diesmal ausnahmsweise auf die Nennung von Testsiegern verzichtet.

Diese 6 Modelle haben wir getestet

Casio Pro Trek PRW 6600Y – 1ER 
Tissot T-Touch II
Tissot T-Touch Expert Solar II

Mit GPS:
Casio Pro Trek WSD-F20X-BK
Garmin Fenix 5X
Suunto Spartan  Sport Wrist HR Baro

Knopfbedienung oder Touchscreen

Die Instrumentmodelle besitzen drei bis fünf seitliche Bedienungsknöpfe. Die Casio Pro Trek hat extra Knöpfe für Höhenmesser und Kompass sowie Barometer/Anzeige-Wechsel und Zeit/Zusatzmodi. Ihr Markenzeichen ist der Drehknopf für alle Einstellungen. Die Tissot T-Touch hat einen super einfachen Spotscreen für sechs Mess-Funktionen (Uhr, Höhe, Barometer, Kompass, Thermometer, Zeitmessungen) plus zwei Verstellknöpfe. Die Grundbedienung funktioniert bei den vorgestellten Instrument-Uhren also blitzschnell, die Untermenüs sind aber komplizierter. Weniger einfach sind die fünf, teils multifunktionellen Knöpfe der GPS-Uhr Garmin Fenix zu bedienen. Am einfachsten – wenn auch ohne Kennzeichnung – lassen sich die Hybriduhr Suunto Spartan und die Smartwatch Casio WSD F20 bedienen. Hier erfolgen logische Menüführung und Anzeigenaufrufe ohnehin über den genialen Touchscreen. Die Bedienungsfreundlichkeit der GPS-Uhren wurde also in letzter Zeit erheblich verbessert. Im Praxis-Einsatz ist eine einfache Menüführung ohnehin sinnvoller als komplexe Funktionen für Tüftler. 

Die klassischen Instrument-Uhren besitzen trotz vollständig elektronischer Funktion analoge Zeiger mit beschriftetem oder schlichtem (Tissot) Zifferblatt, das bei Dunkelheit leuchtet, allerdings nur einige Stunden (Casio 6600 mit LED-Licht bei Armbewegung). In der Kompassfunktion weist der Minutenzeiger nach Norden und ermöglicht so eine einfache Peilung. Die angepeilte Richtung erscheint wie alle anderen Anzeigen auf einem mickrigen, bei Buchstaben schwer lesbaren LCD-Display (bei Tissot besser).

Viel Info auf kleiner Fläche

Die vorgestellten GPS-Uhren besitzen dagegen einen platzfüllenden Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung bei Bedienung, der im Grundzustand neben der Uhr alle fürs Bergsteigen wichtigen Grundparameter anzeigt (außer bei Casio WSD). Nach Aktivierung eines Trainings-Modus mit GPS zeigen diese Uhren alles an, was sich irgendwie mit der Kombination aus Ortung, Bewegung, Zeit und Herzfrequenz messen lässt. Die Anzeigen von Suunto Spartan und Casio WSD dienen als Touchscreen gleichzeitig der Menüführung und leuchten bei Bedienung auf. 

Gute Outdoor-Uhren sollten eine Richtungsanzeige besitzen. Ein elektronischer Kompass zeigt die Himmelsrichtung genau an, muss aber erst kalibriert, das heißt, auf das Magnetfeld ausgerichtet werden – was früher eine Geduldsübung war. Am besten funktioniert dies bei den GPS-Uhren, indem man diese in einer liegenden Acht durch die Luft führt. Die Richtungsbestimmung ist zwar ungenauer als bei einem richtigen Peilkompass, ermöglicht aber ein einfaches Anpeilen der Gehrichtung auf 12 Uhr, die Tissot T-Touch erlaubt mit Drehbussole sogar das Bestimmen des Standorts mithilfe einer Karte. Eine GPS-Peilung funktioniert dagegen nur bei Bewegung und ist so ungenau, dass alle GPS-Uhren zusätzlich einen Kompass besitzen. Dafür lässt sich mit diesen die gegangene Route als Track aufzeichnen, grob abbilden und am Computer auf eine digitale Karte übertragen. Oder umgekehrt einer am Computer erstellten Route folgen, die samt Karte aufgeladen wurde (Garmin besitzt sogar eine integrierte Vektorkarte). Möglich macht dies eine steckerlose Datenverbindung, genauso wie eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone.

Ein Sicherheitsplus bei GPS-Uhren ist neben der Angabe der exakten Position die Backtrack-Funktion, die bei Verirren die gegangene Route zurückverfolgt (Garmin, Suunto). Die Höhenmesser zeigen vom Toten Meer bis zum Mount Everest jede Höhe an. Die barometrische Messung erfolgt über elektronische Luftdruck- und Temperatursensoren. Der Druckverlauf unterscheidet sich aber je nach Klimazone erheblich. Deshalb lassen sich die Höhenmesser von Tissot klimaregional kalibrieren. Das zugrundeliegende Barometer zeigt bei unveränderter Höhe auch die Wettertendenz an (steigender bzw. fallender Luftdruck), die bei fast allen vorgestellten Modellen abrufbar ist. Zeigt ein Höhenmesser trotz Einstellung nach Karte am Ausgangspunkt später am Gipfel zu viele Meter an, ist der Luftdruck im Laufe des Tages gesunken, bei zu wenig Metern ist er gestiegen. Nur bei normgerechter, das heißt, nach oben abnehmender Temperaturschichtung und gleich bleibendem Luftdruck zeigen barometrische Höhenmesser nahezu korrekt an. Bei einer typischen Sommersituation auf Tour (morgens unten kühl, mittags oben warm) zeigten sie aber auf einer Test-Bergtour nach morgendlicher Einstellung mittags eine 40 Meter niedrigere Höhe an (Tissot T-Touch 35 m), die nicht für Mitteleuropa kalibrierte Casio sogar 60 Meter (barometrisch kalibriert ebenfalls 40 m weniger). Bei Uhren mit GPS-Empfang weist die Genauigkeit der Höhenangabe in freiem Gelände eine minimale Fehler-Quote von fünf bis zehn Metern auf. Im Aufstieg durch Wald oder in Tälern kann diese deutlich größer sein, weshalb die akkumulierten Höhenmeter weniger zuverlässig sind. Um Strom zu sparen, schaltet sich das GPS erst im Aktivitätsmodus ein. 

Die vorgestellten Uhren wiegen mit ihrer robusten Konstruktion zwischen 75 und 100 Gramm (Tissot T-Touch 118 g). Sie sind zu hundert Prozent wasserdicht und für Wasseraktivitäten aller Art bis zehn Bar (100 m) geeignet. Die Arbeitstemperatur von Outdoor-Uhren beträgt normalerweise -10 bis +60 Grad Celsius, was die Zuverlässigkeit an sehr kalten Tagen reduziert. Für kalte Wintertouren sind Suunto und Garmin ideal (-20 bis +60°).

Grenzen der Funktionsfähigkeit

Speziell für Hüttenwanderungen oder Zelttrekkings ohne Elektrizität ist die Art der Stromversorgung der Uhr wichtig. Eine gute Instrumentuhr funktioniert je nach Bedienungsintensität mindestens ein Jahr, ein Solarlader sogar völlig unabhängig von externer Stromversorgung, sofern er nicht wochenlang im Schatten liegt oder unterm Ärmel steckt. Bei GPS-Uhren dagegen hält der aufgeladene Akku bei während der Aktivität eingeschaltetem GPS nur etwa zwei Tourentage (Garmin im Aktivitätsmodus offiziell bis 20 Std., Suunto 10 Std.). Um Batterie zu sparen, sollte sich ein Gerät deshalb normalerweise im Zeitmodus befinden. Zur Schonung des Akkus verfallen alle Outdoor-Uhren bei längerem Liegen in den Schlummermodus. Die Solar-Instrumentuhren stoppen bei längerer Dunkelheit die Zeiger, die GPS-Uhren dunkeln ohne Bewegung ihren Bildschirm ab und zeigen nur die Uhrzeit an oder gar nichts (Suunto). Garmin und Casio WSD lassen sich sinnvollerweise ausschalten, verbrauchen dann aber immer noch etwas Strom.

Übrigens: Auch der Komfort des Armbandes (Garmin optimal) ist ein wichtiges Kaufkriterium, da man die Uhr oft lange am Arm trägt. Es besteht meist aus zähem, für bessere Hautatmung gelochtem Polyethylen, Kautschuk oder Silikon.


Die 6 Testmodelle im Überblick

Bei der Bewertung der einzelnen Eigenschaften ist 5 die Bestnote, 1 wäre die schlechteste.

Casio: Pro Trek PRW 6600Y – 1ER 

Typ: Barometrische Solar-Funkuhr
Betrieb: Solarenergie & Akku, 4 Knöpfe & Einstellkrone
Gewicht: 76 g
Preis: 369 €
Konstruktion: Wasserdicht, PE-Armband, kratzfestes Glas, Funk-Zeit, automatische Beleuchtung; Messungen: Digitaluhr mit Zeiger, kalibrierbarem Digital-Kompass, Barometer, Zeit, Richtung, Höhe, Luftdruck mit Drucktendenz, Temperatur; LCD-Anzeige, Weltzeit-Lünette, Höhendatenspeicher mit Hoch-/Tiefpunkt & kumulierte Höhenmeter

Anzeige: 4
Bedienung: 4,5
Höhenmesser: 3
Ausstattung: 3,5


Stärken: Völlig autarke Zeiger-Uhr auch für Wasseraktivitäten mit reiner Solarladung, selbst einstellender Funkuhr und 24-Stunden-Zeitanzeige. Eigene Knöpfe für Kompass & Höhenmesser, alle Einstellungen an der Drehkrone, Aufruf der Funktionen simpel, relativ leicht kalibrierbarer, einfacher Peilkompass mit Nordanzeige, Luftdruckverlauf zeigt Wettertendenz von 24 Stunden
Schwächen: Datumsanzeige »Monat.Tag«, Abruf der Höhendaten/-differenzen kompliziert, Wettertendenz bei Höhenänderung unbrauchbar, korrekte Temperatur nur bei Abnahme der Uhr, LED-Licht sehr kurz, Armband etwas schwitzig (alternativ Textil)

Günstige Wander-/Trekkinguhr für Dauereinsatz
Die günstige, knopfgesteuerte Multiuhr passt sich gut an und ist sehr leicht zu bedienen. Grundfunktionen (Zeit, Höhe, Richtung) und Druckverlauf zeigen sofort an. Uhr auch nachts sichtbar. Unkompliziertes und günstiges Modell für Bergwandern auf Wegen oder Trekkingtouren ohne Stromversorgung
 

Tissot: T-Touch II 

Typ: Barometrische Touch-Uhr mit Drehbussole
Betrieb: Batterie, 3 Knöpfe & 6 Touch-Spots
Gewicht: 118 g
Preis: 660 €
Konstruktion: Wasserdicht, mit vorgeformtem Kautschuk-Armband, amagnetischem Stahlgehäuse und entspiegeltem, kratzfestem Saphirglas mit Touch-Funktion; Messungen: Digitaluhr mit Analog-Zeiger, kalibrierbarer Digital-Kompass, Barometer, Zeit, Richtung, Höhe, Luftdruck, Temperatur; Kompass mit drehbarer Lünette, Leuchtziffern, LED-Beleuchtung, Batterie mit Anzeige

Anzeige: 3,5
Bedienung: 4,5
Höhenmesser: 3,5
Ausstattung: 3

Stärken: Ein bis zwei Jahre funktionsfähige Zeigeruhr mit einfachem und intuitivem Abrufen aller bezeichneten Funktionen an Touchspots und super LCD-Anzeige. Beste barometrische Höhenmessung, Bussolen-Kompass optimal für Geübte, Minutenzeiger zeigt Nordrichtung (Kompass)/Luft drucktendenz (Barometer), angenehmes Armband mit praktischem Clip-Verschluss
Schwächen: Funktionsbezeichnungen schlecht sichtbar, sehr schlichte Zeitanzeige, nur Zeiger bei Dunkelheit gut sichtbar, Armband etwas schwitzig, Uhr relativ schwer, für Kauf, Armbandeinstellung und Batteriewechsel zum Uhrenhändler

Intuitive Trekkinguhr für Kartennavigation
Die Touch-gesteuerte, sehr robuste Multiuhr ist leicht und super intuitiv zu bedienen, Funktionen (Kompass, Höhenmesser, Barometer, Alarm, Stoppuhr, Temperatur) werden sofort angezeigt. Drehbussole verbessert Karten-Navigation, aber
Zeitanzeige sehr schlicht. Optimal für Trekking, aber auch Bergwandern auf Wegen
 

Tissot: T-Touch Expert Solar II 

Typ: Barometrische Solar-Touch-Uhr
Betrieb: Solarenergie & Akku, 3 Knöpfe & 6 Touch-Spots
Gewicht: 77 g
Preis: 995 €
Konstruktion: Wasserdicht, amagnetisches Titan mit Keramiklünette, weiches Kautschuk-Armband, entspiegeltes, kratzfestes Saphirglas mit Touch-Funktion; Messungen: Digitaluhr, Kompass, Barometer, analoge Zeit, Richtung, Höhe, Luftdruck, Temperatur; kalibrierbarer Kompass, Relativer Luftdruck, Höhenmesser mit Differenzen & Logs

Anzeige: 3,5
Bedienung: 4
Höhenmesser: 3
Ausstattung: 3,5

Stärken: Völlig autarke Solar-Zeigeruhr mit einfachem und intuitivem Abrufen aller bezeichneten Funktionen an Touchspots. Funktionen gut sichtbar, nachts leuchtendes Zifferblatt; Barometer: Minutenzeiger zeigt Luftdruckänderung; Kompass: Minutenzeiger zeigt Norden, Azimutfunktion (eingestellte Richtung für Seen/Gelände); Höhenmesser: Differenz, Zeitraum, m/min in Auf- & Abstieg. Band umschmiegt Arm superweich, Uhr schaltet ohne Licht nach einigen Stunden ab
Schwächen: Mäßige LCD-Anzeige und sehr schlichte Zeitanzeige, hoher Preis, Kauf beim Uhrenhändler

Robuste Outdooruhr für Dauereinsatz
Die robuste Touchuhr ist leicht zu bedienen, die Grundfunktionen (Uhr, Kompass, Altimeter, Barometer, Alarm, Stoppuhr, Temperatur) sind einzeln abrufbar. Extras auch für Wasseraktivitäten. Autark durch Solarladung. Intuitiver Allrounder für Bergwandern, Trekking oder Kanutouren
 

Casio: Pro Trek WSD-F20X-BK 

Typ: GPS-Smartwatch mit Multi-Touchscreen
Betrieb: Akku, 3 Knöpfe
Gewicht: 94 g
Preis: 549 €
Konstruktion: Wasserdicht, PU- oder Textil-Armband, kratzfestes Glas und zweilagiges Farb-/Schwarzweiß-Display; Messungen: Digitaluhr mit Zeiger, kalibrierbarer Digital-Kompass, barometrischer Drucksensor, Gyrometer, GPS, Mikrofon, Bluetooth für Zeit, Richtung, Höhe, Luft druck, Geschwindigkeit/Bewegung, Lokalisierung, Einsprechen

Anzeige: 5
Bedienung: 4,5
Höhenmesser: 5
Ausstattung: 4

Stärken: Scharfe Anzeige auf größtem Touchsreen mit top Lesbarkeit, promptem Ansprechen auf Fingerdruck, Zifferblatt und Aktivitätsfunktionen beliebig variierbar, simple Menüführung, schaltet bei ausgewählter Aktivität GPS ein, aktivitätsangepasste Navigation mit per Smartphone heruntergeladenen Karten, zeichnet Track auf
Schwächen: Etwas klobig, breites Armband etwas schwitzig (Textil-Variante dabei), Start dauert, Verbinden mit Android Wear (Wear OS by Google) auf Smartphone auch für Grundeinstellungen nötig, hoher Programmieraufwand, Betrieb im Aktivitätsmodus max. 1 Tag

Individuell gestaltbare Outdoor-Smartwatch
Die Uhr mit Smartphone-Verbindung und brillantestem Farb-Touchsreen bietet zwar nicht die meisten Aktivitätsmodi, aber bei weitem die meisten möglichen Anzeige-Variationen und -Kombinationen. Plus Trackaufzeichnung mit Memorierung von Attraktionen und Standort auf eingespeicherter Wunschkarte
 

Garmin: Fenix 5X 

Typ: GPS-Tracker mit Karte
Betrieb: Akku, 5 Knöpfe
Gewicht: 99 g
Preis: ab 699,99 €
Konstruktion: Wasserdicht, Silikon-Armband, Saphirglas, Schwarz-Weiß- und Farbanzeige; Messungen: Digitaluhr, Kompass, Barometer, Gyroskop, Licht, GPS/Glonass für Zeit, Richtung, Höhe/Differenz, Schritte/Geschwindigkeit, Pulsmessung/Kalorienverbrauch, Routenaufzeichnung; Stoppuhr, diverse Alarme; verschiedenste GPS-Aktivitäten; Backtrack-Funktion, Routen-Speicher

Anzeige: 4
Bedienung: 4
Höhenmesser: 5
Ausstattung: 5

Stärken: Display auch bei Sonne super zu lesen, Bedienung logisch, extra Knopf für Ein/Aus/starke Beleuchtung, Select-Knopf für Aktivitäten & Funktion-Ausführungen im Menü, genialer Back/Lap Knopf, Aufzeichnung der Route auf Vektorkarte mit Richtungs- und Nordpfeil plus komplett er Aktivitätsverlauf inkl. Höhenprofil, superleicht kalibrierbarer Kompass, komplett ausschaltbar 
Schwächen: Memorieren der Funktionen aller 5 Knöpfe nötig, Anordnung vor/zurück gewöhnungsbedürftig, GPS-Trackstart dauert bis 15 Minuten (»Bereit«), Akku muss nach zwei Tourentagen mit GPS-Aktivität aufgeladen werden.

Sparsamer Tracker mit Karte
Die am Handgelenk kaum merkbare Hybriduhr mit logisch gegliederter Menüführung und Trackaufzeichnung mit weltweiter Vektor-Karte (alle Wege) ist gut lesbar. Die Knopfbedienung ist gewöhnungsbedürftig. Der zum Stromsparen ausschaltbare Tracker eignet sich super zum Aufzeichnen von Tages- bis Wochenendaktivitäten, inklusive Modus »Bergsteigen«.
 

Suunto: Spartan Sport Wrist HR Baro 

Typ: GPS-Tracker mit Touchscreen
Betrieb: Akku, 3 Knöpfe
Gewicht: 77 g
Preis: 549 €
Konstruktion: Wasserdicht, kratzfester, transflektiver Touchscreen; Messungen: Digitaluhr, Kompass, Barometer, Thermometer, Beschleunigungssensor, Zeit, Richtung, Höhe, Luftdruck, Temperatur, Puls, Routenaufzeichnung; Stoppuhr, Timer, Countdown; GPS-Aktivitäten, Höhenprofil, Backtrack

Anzeige: 4,5
Bedienung: 4,5
Höhenmesser: 5
Ausstattung: 4

Stärken: Immer top sichtbare Anzeige mit Wisch-Wechsel zwischen den Menüs und Daten, Höhe & Druck in Verlaufsgrafik, superleicht kalibrierbarer Kompass, für alle Sportarten; schaltet bei Aktivität GPS ein, zeichnet Track auf und zeigt ihn und Trainingsdaten inkl. Höhenprofil an, super Pausenfunktion, nach Stopp alle Daten abruf- und speicherbar, Bearbeitung, Herunterladen oder Hochladen von Tracks am Computer
Schwächen: Sichere Laufzeit mit GPS-Aktivität 1 Tag, nur Modus »Tourenskilaufen« mit Höhenanzeige, nicht ausschaltbar (dafür Ruhemodus), Kompassanzeige wenig aussagekräftig

Trainings-Tracker mit Touchscreen
Der Tracking-Hybrid mit Mess-Kombination aus Barometer und GPS, scrollbarem Touchscreen und eingängiger Knopfsteuerung funktioniert super intuitiv. Das am einfachsten zu bedienende Trainingsmodell eignet sich optimal für Sportaktivitäten und Tagestouren mit Trackaufzeichnung, aber nicht für Mehrtagestouren. Kein Modus für Bergsteigen, statt dessen Skitouren
 

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Christian Schneeweiß
Artikel aus Bergsteiger Ausgabe 08/2019. Jetzt abonnieren!
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